Dudenhofen RHEINPFALZ Plus Artikel Fußball: FVD gegen Elversberg 0:1

Da lief’s besser: Dudenhofen (gelb) gegen Arminia Ludwigshafen.
Da lief’s besser: Dudenhofen (gelb) gegen Arminia Ludwigshafen.

Der FV Dudenhofen hat in dieser Oberliga-Saison viele gute Partien gemacht und nur wenige wirklich schwache. Eine davon war das 0:1 (0:1) im letzten Heimspiel der Hauptrunde am vergangenen Samstag gegen die SV Elversberg II. Das hatte mehrere Gründe.

Die Analyse von FVD-Trainer Steffen Litzel fiel ganz klar aus. „Wir haben es heute nicht verdient, drei Punkte beim FVD zu lassen“, sagte er nach 90 ernüchternden Minuten gegen den SV Elversberg II. Natürlich gibt’s Gründe für den Dudenhöfer Auftritt. Da wäre die Personalnot. Abwehrchef Kevin Hoffmann zum Beispiel ist kaum zu ersetzen.

Aus Zweitvertretung

Am Samstag standen mit Gino Pomponio und Niklas Weimer auch wieder zwei Spieler aus der eigenen Zweitvertretung in der Startelf. Zudem tütete der FVD schon vor zwei Wochen die Aufstiegsrunde ein. Die ganz große Spannung, so der Eindruck am Samstag, schien raus.

Das war am vergangenen Montag noch anders, als Dudenhofen den starken Arminen aus Ludwigshafen einen guten Kampf lieferte. Gegen die Saarländer wirkte der Auftritt 45 Minuten lang offensiv meist ideenlos und defensiv mitunter wackelig.

Selten schwach

„Die erste Halbzeit war wahrscheinlich mit das Schlechteste, was wir hier in den letzten Jahren abgeliefert haben“, bilanziert Litzel. Die Saarländer spielten frech auf, kamen nach schöner Kombination durch Daniel Dahl zur Führung (26.). Bis dahin hatten beide Teams nicht wirklich Torgefahr ausgestrahlt.

Beim FVD vergab Startelf-Rückkehrer Julian Scharfenberger zweimal überhastet (9., 16.). Spannender als auf dem Feld an der Iggelheimer Straße war da der Liveticker des FCK-Spiels an der Bremer Brücke in Osnabrück. Die Lauterer brachten grade mit dem 1:0-Erfolg einen Big Point im Aufstiegsrennen über die Zeit.

Etwas vergessen

Darüber konnte sich der Dudenhöfer Anhang – viele davon halten’s ja auch mit dem FCK – freuen, über den Auftritt der eigenen Mannschaft eher nicht. Nach Abstimmungsfehler in der Dudenhöfer Hintermannschaft verpasste Yannik Haupts den zweiten Treffer (36.).

„Wir hatten die klareren Torchancen“, befand dann auch ein zufriedener Gästetrainer Marco Emich und sprach von einem verdienten Erfolg der Seinen. „Nur haben wir irgendwie vergessen, das zweite Tor zu machen.“ Der FVD musste etwas verändern, wollte er die dritte Niederlage in Folge verhindern.

„Steffen, Sty, bisschen Gas geben“, forderte Litzel seine etatmäßige Flügelzange auf, die sich Anfang von Hälfte zwei zum Aufwärmen aufmachte. Als er Jannik Styblo und Steffen Straub nach einer Stunde brachte, kam mehr Zug ins Offensivspiel. Die größte Chance – Tolga Barins schönen Schlenzer – entschärfte Keeper Florian Barth glänzend (67.).

„Die letzten 25 Minuten war es zumindest offensiv viel, viel besser“, meint Coach Litzel. Die klareren Chancen hatten aber weiter die Gäste. Fabio Lanfranco zum Beispiel ließ ein dickes Ding liegen (87.): „Heute haben wir einen richtig schlechten Tag erwischt. Wir werden versuchen, das spätestens am Mittwoch gegen Worms wieder besser zu machen.“

Und dann wartet noch ein Saisonhöhepunkt: Das Pokalhalbfinale gegen Schott Mainz startet wohl am Mittwoch, 16 März. In Stein gemeißelt ist der Termin aber immer noch nicht.

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