Dudenhofen RHEINPFALZ Plus Artikel Fußball: FVD besiegt Eppelborn 2:1

Überzeugendes Startelfdebüt: Kevin Nowak (gelb).
Überzeugendes Startelfdebüt: Kevin Nowak (gelb).

Eine spielerische Glanzleistung war’s nicht. Dafür hat der FV Dudenhofen bei seinem 2:1 (0:1)-Heimsieg gegen den FV Eppelborn kämpferisch alles reingeworfen und am Ende einen Sieg des Willens gefeiert.

„Einen Fehler dürfen wir in Dudenhofen nicht machen“, sagte Trainer Steffen Litzel auf die spielerischen Probleme nach der Partie angesprochen, „zu erwarten, wir würden jeden Gegner an die Wand spielen.“

Vielmehr stünden im Spargeldorf die Grundtugenden im Vordergrund: körperliche Spielweise und das Beackern von Gegner und Platz bis zur letzten Sekunde. Und die bescherten den Schwarz-Gelben den ersten Dreier an der Iggelheimer Straße in dieser Saison. Dabei ging das Spiel alles andere als gut los.

Mauer Auftakt

Nach einer eher mauen knappen halben Stunde mit viel Stückwerk holte der junge Linksverteidiger Kevin Nowak einen schwer zu verarbeitenden Seitenwechsel erst schön aus der Luft, spitzelte ihn dann aber zum Gegner. Die Saarländer nutzten den Ballgewinn und spielten Thomas Selenksy frei, der zum 1:0 vollstreckte (27.).

Nowak trägt sicher kaum Schuld an diesem Tor, im Nachhinein hätte er den Ball wohl aber besser ins Seitenaus gelassen. Der 23-jährige hinterließ bei seinem Startelfdebüt in der Oberliga einen positiven Eindruck. Er gewann die meisten seiner Zweikämpfe und Kopfballduelle.

Zudem schlug Nowak eine schöne Flanke auf Marvin Sprengling, dessen Direktabnahme knapp vorbeiging (37.). Immer wieder schaltete sich der Neuzugang in den Schlussminuten der ersten Halbzeit offensiv mit ein. Zwei weitere Hereingaben fanden jedoch keinen Abnehmer.

Bittners Herz

Nach einer Stunde hatte Gästespieler Johannes Roßfeld eine Chance aus zentraler Position. FVD-Keeper Philipp Schilling wehrte zur Seite ab. Den Nachschuss vergab Falk Dennert. Über Nowak ging zunehmend weniger. Ein paar Mal wagte er sich noch nach vorne, lief sich aber entweder fest, oder der FVE foulte ihn.

Der FVD biss sich an Eppelborn die Zähne aus. Die Gäste verteidigten die knappe Führung lange gut, bis sich der eingewechselte Michael Bittner ein Herz fasste und acht Minuten vor Schluss aus der Distanz zum Ausgleich traf.

Jetzt waren die Hausherren am Drücker und wollten mehr. In der zweiten Minute der Nachspielzeit setzte sich Sprengling auf der linken Seite an der Mittellinie schön durch und zog nach innen. Sein starkes Zuspiel fand Paul Stock, der Gästekeeper Lißmann verlud und zum umjubelten 2:1 traf.

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