Speyer
Fußball: FV Dudenhofen will zwei Serien gegen FC Hertha Wiesbach ausbauen
Am heutigen Samstag um 17.30 Uhr versucht der in die Fußball-Oberliga aufgestiegene FV Dudenhofen im Spiel gegen FC Hertha Wiesbach die nächsten Punkte einzufahren. Nach dem guten Start könnte sich der FVD sogar (vorerst) in der oberen Tabellenregion festsetzen.
Aber diese Aufgabe an der Iggelheimer Straße wird alles andere als leicht. Wiesbach fegte am vergangenen Dienstag die TSG Pfeddersheim mit 8:2 vom Feld. Auch deshalb stellen die Gäste zusammen mit Tabellenführer SV Elversberg II die stärkste Offensive der Liga. Nach den beiden Auftaktniederlagen der Wiesbacher gegen TuS Koblenz und TuS Mechtersheim ließ die Elf von Trainer Michael Petry nun zwei Siege folgen. Bester Torschütze der Wiesbacher Mannschaft ist Ruddy Mpassi mit fünf Treffern. Vier davon erzielte er am Dienstag. Kober warnt vor der Hertha: „Sie haben eine sehr gute, ausgeglichene Mannschaft und sind zudem eiskalt vor dem Tor. Wir benötigen eine Top-Leistung, um die Punkte in Dudenhofen zu behalten.“
Aber im Spargeldorf muss man gewiss nicht schon vorab die weiße Fahne hissen. Dudenhofen startete überraschend stark in die Oberliga-Saison und holte aus den ersten vier Spielen sieben Punkte. Der jüngste Punktgewinn bei Favorit Eintracht Trier sorgte nochmals für gesteigertes Selbstvertrauen. Der Sportliche Leiter des FVD, Florian Kober, erklärt den aktuellen Erfolg: „Die Mannschaft wirft alles auf den Platz, was sie hat. Sie spielt richtig guten Fußball und kämpft bis zum umfallen.“ Vor allem in Trier kamen die Tugenden des Aufsteigers wieder zum Tragen. „Wir haben ein tolles Auswärtsspiel gegen einen sehr starken Gegner gemacht“, sagt Kober. Der Punktgewinn sei nur über den bedingungslosen Kampf möglich gewesen.
Die Aufeinandertreffen mit Wiesbach in der ersten Dudenhofener Oberliga-Saison endeten beide mit 2:2. Im Hinspiel gab die Mannschaft von Trainer Christian Schultz in den letzten zehn Minuten eine 2:0-Führung aus der Hand. Damit das diesmal nicht passiert, ist der Plan für Kober klar: „Hinten wieder konzentriert agieren und nach vorne muss wie in den vergangenen Spielen wieder die Post abgehen.“
Julian Scharfenberger kann seine Serie ausbauen und im fünften Oberliga-Spiel hintereinander treffen. Und auch der FVD will seine Serie verlängern und den dritten Heimsieg im dritten Heimspiel der Saison feiern.
Personell ändert sich beim FVD nicht viel. Bald zurückerwartet wird Kapitän und Innenverteidiger Kevin Schall. Stürmer Moritz Stock muss weiter seine Verletzung an der Hand auskurieren. Christian Wolff fehlt wegen seines Achillessehnenrisses.