Speyer
Fußball: FC Speyer 09 siegt auch beim ASV Fußgönheim
Zum mittlerweile fünften Mal in Folge durfte der FC Speyer 09 über drei Punkte jubeln. Am Sonntag gewann das Team von Trainer Ralf Gimmy in einem schweren Spiel beim abstiegsbedrohten ASV Fußgönheim mit 2:1 (1:0).
Möglich wurde der Sieg unter anderem dank eines beherzten Offensivlaufs von Speyers Innenverteidiger Kelly Botha. Der bullige Abwehrspieler eroberte sich in der 75. Minute den Ball und sprintete nach vorne. Nach einem schönen Doppelpass mit Stürmer Marvin Sprengling war Botha plötzlich frei vor ASV-Torhüter Michael Hirschmann und schoss zum 0 :2 ein. „Das ist schon geplant, da haben wir paar Abläufe in der Mannschaft drin, wo dann jemand mit nach vorne läuft“, erklärt Botha den Treffer. „Der ist in jedem Training und ein Riesentyp. Er liefert auch richtig gute Spiele ab“, lobte ihn Gimmy.
Es war der entscheidende Treffer der Partie. Zuvor hatte sich der FC oftmals schwer getan gegen die gut gestaffelte ASV-Abwehr, die mit einer Fünferkette agierte, Chancen zu kreieren. Vor allem in der ersten Halbzeit klappte offensiv wenig beim Gast. „Großes Lob an die Leistung des Gegners. Das haben sie gut gemacht in der Defensive“, sagte Gimmy über Fußgönheim.
FC-Führung nach Eckball
Dennoch gelang den Gästen noch in der ersten Halbzeit die Führung. Diese fiel nach einem Standard, als Sanel Catovic Ecke scharf in den Fünfmeterraum kam und Brajan Polarczyk abstaubte (39.). „„Wir waren ein bisschen unsortiert in der Situation und der war gut getreten“, gab ASV-Trainer Andreas Schröck zu.
Zur zweiten Halbzeit spielte der ASV dann offensiver. Das hatte jedoch zur Folge, dass der FC deutlich mehr Platz hatte und somit mehr Chancen. Das 0:2 Bothas war die logische Konsequenz. Dass es doch noch einmal eng wurde, war einer unglücklichen Szene von FC-Torwart Philipp Schilling geschuldet. Als ASV-Rechtsverteidiger Endrit Leposhtaku eine Flanke auf den quirligen Salvatore Saito schlug, foulte Schilling diesen im Strafraum. Den anschließenden Elfmeter verwandelte Marc Barisic sicher (80.).
Doch statt eines Offensivfeuerwerks der Gastgeber war es der FC Speyer 09, der weitere Chancen hatte, um die Führung auszubauen. Aber FC-Torjäger Marvin Sprengling brachte am Sonntag nicht den Ball im Tor unter. „Das war vom Spielerischen her nicht gut, aber unter dem Strich war es verdient“, resümierte Gimmy.
FC Speyer 09: Schilling - Nobile, Klicic, Botha, Malburg - Blaszczyk, Catovic – Jubin (78. Hiebel), Steigleider (46. Müller), Sprengling - Polarczyk (69. Zein).