Dudenhofen
Fußball: Dudenhofen verliert 0:2
„Das Spiel wurde durch einen Lucky-Punch entschieden“, resümierte Coach Litzel nach der Partie. Und in der Tat, den 30-Meter-Freistoß von Gästeakteur Fabian Scheffer fünf Minuten vor dem Ende, der von der Unterkante der Latte ins Netz fiel, fällt unter die Kategorie Traumtor.
In der ersten Halbzeit sah der Coach einen „Abnutzungskampf und ein ausgeglichenes Spiel“. Die Gäste aus dem Saarland begannen stark, kamen ein ums andere Mal über die Außenbahnen vors Tor und ließen zwei gute Kopfballgelegenheiten liegen.
Schnelle Gäste
Besonders der etatmäßige Innenverteidiger Kevin Schall bekam als rechter Verteidiger ein ums andere Mal Probleme mit den schnellen Außenspielern der Saarländer. Der FVD startete mit Philipp Schilling zwischen den Pfosten und Marvin Sprengling auf der rechten Außenbahn.
Der Neuzugang vom FC Speyer 09 legte gut los. Sein Schuss nach einer Viertelstunde ging jedoch über den Kasten. Möglich auch, dass das Spiel anders verlaufen wäre, hätte Sprengling zehn Minuten später Gästekeeper Sorg überwunden, nachdem er sich auf der rechten Seite stark durchsetzte. So blieb es ein eher unglückliches Pflichtdebüt.
Im zweiten Durchgang trat er außer durch eine Gelbe Karte nach taktischem Foul nicht mehr in Erscheinung. Dafür steigerten sich die Hausherren nach dem Seitenwechsel insgesamt und schienen die Partie an sich zu reißen.
Zu kompliziert
Ihre Angriffe spielten die Dudenhöfer jedoch oftmals zu kompliziert aus oder aber sie blieben bei Flanken in die Box zu zaghaft. Paul Stock kam nach einem starken Solo dem 1:0 nah. Seinen Versuch klärten die Völklinger jedoch deutlich vor der Torlinie (53.).
In den letzten 20 Minuten bekamen die Gäste dann wieder Oberwasser. Die Direktabnahme von Kevin Saks (73.) und den zu zentralen Schuss Julian Kerns (80.) entschärfte FVD-Keeper Schilling noch. Bei erwähntem Sonntagsschuss Scheffers blieb dann aber auch Schilling machtlos.
Die Gastgeber warfen in den Schlussminuten noch einmal alles nach vorne und liefen nach einem Eckball in der Nachspielzeit in den Konter zum 0:2.