Dudenhofen
Fußball: Bretzenheim – FVD 1:2
„Wir haben uns durchgemogelt“: Florian Kober, Sportlicher Leiter der Dudenhöfer schnaufte durch: „Am Ende war es verdient.“ Sachte schmiss Trainer Steffen Litzel die Rotationsmaschine an, ließ Marvin Sprengling, Jannik Styblo, Julian Scharfenberger draußen: „Sie haben eine Pause gebraucht.“
Fast fehlerfrei
Im Tor ersetzte Philipp Schilling Malcolm Little. Kober: „Er hat es verdient, ihn in dem Spiel zu bringen. Er gibt im Training immer Vollgas , ist immer da.“ Er habe fast fehlerfrei gespielt und brenzlige Situationen bereinigt.
Justin Neuner glich aus: „Seine zwei Tore gegen Arminia Ludwigshafen waren der Brustlöser“, meinte der Sportliche Leiter. Nach einer Ecke traf er zudem die Latte: „Er wird seine Einsätze haben.“ Mit Matteo Feuerstein wechselte der FVD zur Pause den Sieg ein, weil der kurz vor Schluss zum 2:1 traf
Glückliche Zufälle
Zudem debütierte Steffen Straub über eine Stunde. Nur, weil er sich beruflich selbstständig machte und der Vater Dudenhöfer ist, glückte die Verpflichtung des Klassemanns. „Für mich war er der auffälligste Spieler“, erzählte Kober: „Er hat sich im Eins-gegen-eins durchgesetzt und tritt gefährliche Standards. Es war sehr solide.“
Doch die Gäste kamen nach Tolga Barins Freistoß an die Latte schwer ins Rollen, erlangten keine Kontrolle. Zur zweiten Hälfte kam auch Sprengling: „Er war besser, aber nicht gut.“ Doch Kober blieb zumindest eine ähnliche Erfahrung wie einst beim VfR Kirn erspart.
Damals mühte sich der FVD auch unter der Woche, zu ähnlich früher Uhrzeit, auf vergleichbarem Geläuf, durch ein Tor in der Nachspielzeit und übers Elfmeterschießen weiter.