Speyer Freundeskreis Speyer-Chartres: Austausch zur deutsch-französischen Partnerschaft

Die deutsch-französische Freundschaft fußt auf dem Élysée-Vertrag und dem Aachener Vertrag.
Die deutsch-französische Freundschaft fußt auf dem Élysée-Vertrag und dem Aachener Vertrag.

Der Freundeskreis Speyer-Chartres lädt unter dem Motto „Die deutsch-französische Partnerschaft in einer fragilen Welt (be)leben“ zu einer besonderen Veranstaltung ein.

Interessierte Bürger sind anlässlich des Jahrestags des Élysée-Vertrags und des Aachener Vertrags, auf denen die deutsch-französische Freundschaft fußt, am Donnerstag, 22. Januar, 19 Uhr, in den Historischen Ratssaal eingeladen. Einlass ist ab 18.30 Uhr, der Eintritt frei. Angekündigt ist ein Austausch über die deutsch-französischen Beziehungen, an dem unter anderem Hannes Kopf, Präsident der Struktur- und Genehmigungsdirektion (SGD) Süd, sowie Schülerinnen und Schüler des Friedrich-Magnus-Schwerd-Gymnasiums teilnehmen. Oberbürgermeisterin Stefanie Seiler (SPD) spricht ein Grußwort.

Kopf, der auch Mitglied der Oberrheinkonferenz ist, berichtet laut Ankündigung seiner Behörde aus der Praxis über Errungenschaften und Zukunftsperspektiven in der deutsch-französischen Zusammenarbeit. Francisco Unger López, beteiligter Abiturient am Friedrich-Magnus-Schwerd-Gymnasium, findet es wichtig, aus der Geschichte zu erfahren, wie schnell aus Feinden Freunde werden können.

Der 1963 zwischen Bundeskanzler Konrad Adenauer und Staatspräsident Charles de Gaulle unterzeichnete Élysée-Vertrag gilt als Basis für die Freundschaft zwischen den beiden Ländern und für den Frieden in Europa. „Diese Partnerschaft ist keine Selbstverständlichkeit, sondern bedarf der Pflege und des Erlebens, um das Miteinander zu erfahren“, betont die Vorsitzende des Freundeskreises Speyer-Chartres, Heike Rünzler. Sie würde eine Veranstaltung anlässlich des Jahrestags gerne ebenso zur festen Einrichtung machen wie zur Fête de la musique und zum französischen Nationalfeiertag.

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