Speyer Frühes Spitzenspiel

«SPEYER.» Heute Abend (19.30 Uhr) empfängt Verbandsligist FC Speyer 09 zum ersten Heimspiel mit dem SV Alemannia Waldalgesheim einen der Meisterschaftsfavoriten. Im Vorjahr trennten die Mannschaften zwei Zähler. Speyer belegte Rang vier, Waldalgesheim den fünften.
Beide starteten prima. Waldalgesheim überzeugte beim 5:1-Heimerfolg. Speyer siegte auswärts bei Oberliga-Zwangsabsteiger FK Pirmasens II 2:0. Es reichte zu dem souveränen Sieg, obwohl Trainer Ralf Gimmy noch einige Luft nach oben sah. Jeweils torlos endeten die beiden Partien in der vergangenen Saison. Mindestens einen Zähler möchte Gäste-Coach Patrick Joerg aus Speyer entführen. Ein erneutes Remis erscheint nahe liegend. Damit will sich Speyers Co-Trainer Andreas Backmann aber nicht zufriedengeben: „Wir spielen zuhause und wollen die drei Punkte natürlich hierbehalten“, sagte er. Auch für ihn sei klar, dass eine Leistungssteigerung her muss, um den zweiten Sieg einzufahren. Der könnte eine Weichenstellung für den weiteren Saisonverlauf bedeuten. Denn auch die Folgepartien versprechen alles andere als bequeme Spaziergänge. Am Samstag steht die nächste kernige Heimaufgabe an, wenn Titelaspirant Arminia Ludwigshafen seine Visitenkarte abgibt. Und am Mittwoch drauf geht’s in der zweiten englischen Woche zu Hassia Bingen. Viel schwieriger hätten die Terminplaner das Auftaktprogramm für das junge FC-Team kaum gestalten können. Die Zuschauer dürfen sich auf ein spannendes Duell freuen. „Wir sind bestens vorbereitet, haben eine echt starke Truppe beisammen, die jeden Verbandsliga-Gegner schlagen kann“, meinte Gimmys Stellvertreter Backmann. Mit dem Auswärtssieg im Rücken, könne die Mannschaft selbstbewusst auflaufen, insbesondere Rückkehrer Steffen Burnikel, der in Pirmasens beide Treffer erzielte. Mit Waldalgesheim gilt es allerdings, eine härtere Nuss zu knacken, als gegen die unerfahrene junge Auswahl des FKP. Mit Ausnahme von Ahmet Pinarbasi und Christian Pavkovic (beide Urlaub) sowie des langzeitverletzten Kevin Sigl seien alle Mann an Bord.