Speyer Flugzeugabsturz in Speyer: Ein Toter

Unglück: Teile des Flugzeugwracks liegen im Speyerer Auwald verstreut.
Unglück: Teile des Flugzeugwracks liegen im Speyerer Auwald verstreut.

[Aktualisiert 17:58] Schlimmes Unglück in Speyer: Beim Absturz eines Ultraleichtflugzeugs ist der Pilot verstorben. Ein Großeinsatz für Polizei und Feuerwehr.

In der Nähe des Speyerer Flugplatzes ist nach Polizeiangaben am Dienstagvormittag bei einem Flugzeugabsturz ein Mensch ums Leben gekommen. Wie ein Sprecher der Kriminalpolizei Ludwigshafen auf Anfrage mitteilt, sei gegen 11.15 Uhr von anderen Piloten eine Rauchsäule gemeldet worden. Die verstorbene Person sei noch nicht identifiziert.

Das Ultraleichtflugzeug sei über einem Waldgebiet in der Nähe des Flugplatzes abgestürzt. Derzeit liefen noch Bergungsmaßnahmen. Auch die Feuerwehr sei vor Ort gewesen. Die Brandschützer sind nach eigenen Angaben gegen 11 Uhr alarmiert worden. Augenzeugen hätten beobachtet, wie das Ultraleichtflugzeug zwischen Flugplatz und Insel Flotzgrün in den Wald gestürzt sei. Beim Ausrücken hätten die Wehrleute noch eine sehr starke Rauchentwicklung wahrgenommen, die aber sehr schnell nachgelassen habe. „Die Absturzstelle in dem dicht bewaldeten und für Großfahrzeuge schlecht zugänglichen Bereich zu finden, war herausfordernd“, so die Feuerwehr. Dennoch sei es gelungen, den möglichen Bereich mit Hilfe von Augenzeugen einzukreisen und das Flugzeug zu finden. Für den Piloten sei jedoch jede Hilfe zu spät gekommen. „Unsere Gedanken sind bei seinen Hinterbliebenen, denen wir in dieser schweren Situation viel Kraft wünschen“, erklärt die Feuerwehr.

Anfänglich habe sogar davon ausgegangen werden müssen, dass sich zwei Menschen in dem Flieger befanden. Deshalb habe sich die Feuerwehr auf Personensuche und Brandbekämpfung konzentriert. „Das Feuer war schnell gelöscht und die Suche konnte abgebrochen werden, als der Tower des Flugplatzes Speyer bestätigte, dass es nur einen Insassen gab.“ Die Feuerwehr sei mit neun Fahrzeugen und 36 Einsatzkräften rund zwei Stunden vor Ort gewesen. Auch der Rettungsdienst samt zweier Rettungshubschrauber war im Einsatz. Die Bundeswehr habe mit einem weiteren Hubschrauber unterstützt. Mehr anzeigen

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