Fussball FC 09 Speyer mit dem Rücken zur Wand
Die Gäste reisen mit der Empfehlung von sechs Siegen, fünf Unentschieden und lediglich zwei Niederlagen bei 23 erreichten Zählern an. Speyer dagegen blieb als aktuell Vorletzter in zwölf Begegnungen erst zweimal siegreich und spielte zweimal Remis. Die am vergangenen Wochenende vorgesehene Begegnung bei Tabellennachbar SG RWO Alzey, bei der das Speyerer Team mit einem Sieg die Gelegenheit gehabt hätte, die Abstiegsplätze zu verlassen, fiel den Platzverhältnissen zum Opfer.
„Das war gar nicht so schlecht für uns, da wir auf zahlreiche Spieler wegen Grippe, Corona und Verletzungen hätten verzichten müssen. Auch die Vorbereitung auf diese Partie war wegen der Personalmisere stark eingeschränkt“ sieht Trainer Jürgen Grimm auch Positives in dem Spielausfall. Die Begegnung wird am kommenden Mittwoch, 19.30 Uhr, nachgeholt.
Speyers Gegner schlug Tabellenführer
Der FC 09-Übungsleiter weiß um die enorme Stärke des Kontrahenten aus der Südpfalz und verweist darauf, dass dieser auch Tabellenprimus und Aufstiegsanwärter SV Büchelberg mit 3:1 in die Knie gezwungen hat: „Wir müssen deshalb alle Register ziehen und über neunzig Minuten an unsere Leistungsgrenze gehen, um die Punkte hier zu behalten.“
Nach wie vor gebe es allerdings personelle Probleme. „Ich hoffe trotzdem, eine schlagkräftige Truppe aufbieten zu können“, sagte Grimm im Gespräch mit dieser Zeitung. Die Mannschaft sei gut auf den Gegner vorbereitet und eingestellt, und sie wisse, wie sie die Aufgabe anzugehen hat. Grimm: „Wir haben einen Plan und hoffen, dass dieser aufgeht.
Drei Stammspieler wieder im Training
Als Lichtblick sieht er die Rückkehr der Stammkräfte Nico Fandrich, Kalle Wunder und Cedric Wunsch in den Trainingsbetrieb. Sie zeigten Fortschritte, so dass der Coach darauf hofft, sie zum Rückrundenbeginn wieder im Echtbetrieb einsetzen zu können.
„Die fitten Spieler sind alle an Bord und geben auch im Training alles“, sagte Jürgen Grimm, dessen Hauptaugenmerk derzeit auf die Schulung des taktischen Verständnisses gerichtet ist. Fortschritte seien zu erkennen, nicht nur bei einzelnen Akteuren, sondern auch bei dem gesamten Kollektiv.