Speyer RHEINPFALZ Plus Artikel Fahrrad Weindel baut um: „Investition in die Zukunft“

Umbau: Das Obergeschoss bei Fahrrad Weindel nimmt Gestalt an.
Umbau: Das Obergeschoss bei Fahrrad Weindel nimmt Gestalt an.

Fahrrad Weindel mit Sitz im Geißhorn nahe der Auestraße stellt sich für die Zukunft auf: Das Fachgeschäft baut an. Außerdem wird die Nachfolge an der Spitze geregelt.

„Die Weiterentwicklung ist sehr wichtig“, betont Inhaber Rainer Grimmer. Das Fahrradgeschäft investiert kräftig und steckt einen sechsstelligen Betrag in den Umbau seiner Verkaufsfläche: „Wir haben das erste Obergeschoss komplett umgebaut“, sagt Grimmer. 300 Quadratmeter sollen dort voraussichtlich bis Anfang März zusätzlich entstehen und mehr Platz zum Beispiel für Renn- oder Kinderräder bieten. „Das sind Investitionen für die Zukunft.“

Trotz nicht einfacher Marktlage gerade nach den Corona-Jahren ist Grimmer zuversichtlich. „Die Mobilität ändert sich“, sagt er. Es werde immer schwieriger, mit dem Auto in Richtung Innenstadt zu gelangen. Der Umzug des Geschäfts aus der Innenstadt ins Gewerbegebiet rund um die Auestraße 2009 sei „der beste Schritt“ für das Unternehmen gewesen.

Fahrräder verkauften sich gerade online nicht leicht. „Beratung vor Ort ist sehr wichtig“, sagt Grimmer, der das Geschäft mit inzwischen 16 Mitarbeitern seit 1990 führt. Ein weiterer Schritt in die Zukunft: Sein Sohn Niklas (26) werde auf absehbare Zeit die Geschäftsführung übernehmen und Rainer Grimmer in der GmbH & Co. KG als Kommanditist etwas in den Hintergrund treten.

Zur Sache

Am Samstag, 14. März, veranstaltet Fahrrad Weindel von 9 bis 13 Uhr einen Flohmarkt für Fahrräder. Wer möchte, könne sein gebrauchtes Rad oder E-Bike von 9. bis 13. März, jeweils von 9.30 – 12 Uhr und 13.30 bis 15 Uhr vor Ort abgeben. Die Fahrräder müssten gereinigt, verkehrssicher und fahrbereit sein. Pro Fahrrad werde eine Annahmegebühr von 5 Euro und bei Verkauf 10 Prozent Provision erhoben. Nicht verkaufte Räder können am 14. März bis 15 Uhr wieder abgeholt werden.

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