Speyer Fachgespräch mit dem Planer
Dudenhofen. Louis Degen hatte schon vorgearbeitet und Pläne für die neue Skateranlage in Dudenhofen entwickelt: Vor dem Ortstermin mit Landschaftsgestalter Alwin Burkart schickte der Neunjährige dem Planer Bildausschnitte für ein komplettes Set. Auch Eleni Birkle und Nathalie Stöbbe äußerten am Donnerstag bei einem Ortstermin ihre Wünsche für die Anlage.
Die Skateranlage muss wegen des Neubaus einer Kindertagesstätte (Artikel oben) umziehen. Sie wird vom bisherigen Standort hinter der Realschule plus auf das Gelände hinter dem Kiosk am Abenteuerspielplatz verlegt. Zur alten, übernommenen Quarterpipe und der Skater-Rail (Stange zum Kantenfahren) verteilte Landschaftsgestalter Burkart im Erstentwurf auf dem Areal zwischen Gemeindestation, Weg vom Festplatz zum Waldrand, Rasenplatz des Fußballvereins die drei zusätzlichen Elemente „Bank“ (kleinere Rampe) sowie eine Fun- und Ollie-Box (zum Kantenrutschen und -springen). Er versicherte am Donnerstagnachmittag: „Derzeit sind die Geräte in.“ Kosten sollen sie etwa 20.000 Euro. Die Freiflächen rund um die Aufbauten sollen eben asphaltiert werden. Der neunjährige Louis, versierter Skater- und BMX-Fahrer, wollte die Mulden und den Erdhügel im Anschluss an den Kiosk zum Schwungholen in das Gelände integriert haben. Er hatte seinen Vorschlägen das Foto eines Pumptrucks beigelegt und erläuterte im Fachgespräch mit dem vom Ortsgemeinderat beauftragten Planer dessen Vorteile und Funktion. Burkart war begeistert, allerdings bat er den Jungen bedauernd um Verständnis: „Leider ist der zur Verfügung stehende Platz begrenzt und reicht wahrscheinlich für deine tolle Idee nicht aus.“ Apropos Raum und Ausdehnung: Roland Hummel vom „benachbarten“ Fußballverein hatte sich Burkarts Skizze angeschaut und auf den ersten Blick gesehen: „Die Grenze zum Kunstrasenplatz ist falsch gezogen, zu nahe dran.“ Er vermutet fünf bis sechs Meter. Hummel: „Auf unserem Plan fürs Spielfeld enthalten, würden sie dem FV zum vorgesehenen Bau der Sozial-, Sanitäranlagen, eines Vereinsheims fehlen.“ Bevor das Kind im Brunnen liegt, wie er sagt, will er die Flächen- und Abstandsfrage rechtzeitig im Vorfeld mit dem Ortsbürgermeister und der Bauabteilung klären. Eleni möchte zur Rampe der Quarterpipe über eine Treppe hochlaufen können. Ein weiterer, von ihr ausgemachter Vorteil: „Dann könnten die Nachfolgenden oben warten und hätten auf den Stufen einen sicheren Stand.“ Zudem sollten Quarterpipe und Funbox für Skater, Inliner, Radfahrer und für jedes Alter ausgelegt sein. Elenis Hoffnung auf eine Halfpipe dämpfte Burkart mit dem Hinweis: „Die Halfpipe ist von gestern, bei den Jugendlichen nicht mehr sehr gefragt.“ Nathalie und ihr Vater kommentierten und ergänzten die Vorschläge. Sie wollten einfach die Möglichkeit der Mitsprache nutzen. |län