Meinung Es wäre noch deutlich mehr Wohnungsbau nötig
Wenn die Bundeswehr bei der Konversion der Kurpfalzkaserne blockt, kann die Stadt nichts dafür. Anders sieht es bei den Verzögerungen am Stiftungskrankenhaus aus. Ergebnis in beiden Fällen: Es dauert, bis möglicherweise zusätzlicher Wohnraum entsteht. Zum Glück kommen neue Appartements aktuell in privaten Projekten wie in der Waldstraße oder am Rabensteinerweg hinzu. Die St.-Otto-Bebauung ist vor Kurzem fertiggeworden. Die Wartelisten der Wohnungsbaugesellschaften zeigen allerdings, dass noch deutlich mehr nötig wäre.
Hoffentlich wird der Stadt der Zugriff auf die Kurpfalzkaserne zumindest mit Verzögerung gewährt. Benötigt würden dort Wohn- sowie Gewerbeflächen. Eine Dringlichkeit wie in diesem Bereich gibt es bei der Umgestaltung von Plätzen nicht. Der Postplatz erfüllt schon heute weitgehend seinen Zweck. Dass er eine Aufwertung nötig hat, ist dennoch unumstritten. Es wäre gut, wenn sich dort 2026 endlich etwas tut. Mit einer Freigabefeier nach dem Umbau wird es freilich noch nichts werden in dem Jahr, in dem Stefanie Seiler (SPD) ihre Wiederwahl als Oberbürgermeisterin anstrebt.
