Speyer Erst viel Pech, dann etwas Glück
Erst Pech, dann ganz viel Glück. Ein von Verletzungen gebeutelter FV Dudenhofen hat gestern Abend sein Heimspiel gegen den ASV Fußgönheim mit 3:1 (0:0) gewonnen.
«Dudenhofen.»Es war ein teuer erkaufter Sieg für Dudenhofen. Nach dem Ausfall von Kapitän Kevin Schall wird auch sein Innenverteidiger-Kollege Kevin Hoffmann länger ausfallen. Mit dem Krankenwagen wurde der Ersatzkapitän abgeholt, nachdem er bereits nach elf Minuten den Platz verlassen hatte. Eine schmerzhafte Schulterverletzung nach einem Zweikampf mit Ronald Kesselring war die Ursache. Kurz vor Schlusspfiff noch eine Hiobsbotschaft für die Schwarz-Gelben: Innenverteidiger Simon Bundenthal ging in der 84. Minute vom Feld. „Leistenprobleme“, sagte FVD-Spielleiter Florian Kober. Vermisst wurde gestern Abend auch der verletzte Stürmer Julian Scharfenberger. Seine Mannschaftskollegen verfehlten in Halbzeit eins reihenweise aus besten Positionen das ASV-Tor. Nach fünf Minuten hatte der FV Dudenhofen eine Doppelchance. Tolga Barin und Moritz Stock vergaben. Fußgönheims Top-Möglichkeit: Den Schuss des enteilten Kevin Takpara parierte FVD-Schlussmann Marcel Johann. Dann wieder Dudenhofen: Paul Stock legte den Ball am Tor vorbei. Auch der heranrauschende Marius Schafhaupt brachte das Runde nicht über die Torlinie. Im Abschluss fehlte es den Gastgebern einfach an der Konzentration und Glück. Das hatten die Gäste nach dem Seitenwechsel: Einen Abwehrfehler nutzt Ronald Kesselring. Sein verhaltener Abschluss verfehlte zwar das Tor. Aber bevor der Ball die Auslinie überquerte, stocherte ihn der heraneilende Julien Jubien zum 1:0 rein. Dudenhofen zeigte Moral: Paul Stock zog aus 20 Metern ab. ASV-Keeper Marvin Gebhard berührte die Kugel noch. Aber sie senkte sich ins linke Eck zum 1:1 (52.). Dudenhofen attackierte früh. Fußgönheims junger Mannschaft unterliefen die Fehler. Wieder war es Paul Stock, der nach einem Solo den Ball mit der Pike zum 2:1 ins Gehäuse beförderte (65.). Erneut sah Gebhard nicht gut aus. Vollends mit dem Glück im Bunde waren die Gastgeber, als der unsichere Schiedsrichter Sascha Fischer ein Foul an Daniel Eppel in den Strafraum verlegte: Den Elfer versenkte Pascal Thiede sicher zum 3:1 (72.). Als „verdient“ bezeichnete FVD-Co-Trainer Steffen Litzel den Sieg. Sport