Speyer Ende Juli ist die Straße wieder frei

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Einige Wochen müssen sich die Speyerer noch gedulden: Die Schützenstraße soll Ende kommenden Monats freigegeben werden. An welchem Tag genau, hängt von der Witterung ab. Bei warmem Wetter trocknet nämlich der Asphalt schneller, wie die Stadt erklärt.


„Für die Straßenbaufertigstellung ist der 25. Juli terminiert“, berichtete Stadt-Sprecherin Barbara Fresenius auf RHEINPFALZ-Anfrage. Ob der Verkehr bereits eher rollen kann, ist witterungsabhängig. Ist es trocken und warm, kann der Asphalt schnell trocknen, so dass die Markierungen aufgebracht werden können. Fußgänger und Radfahrer können die Schützenstraße bei der Baustelle an der Gießhübelbach-Brücke offenbar nicht eher passieren. Als Grund nannte Fresenius die Verkehrssicherungspflicht. Inzwischen ist die Betonplatte auf die Gießhübelbach-Brücke aufgebracht. Unterirdisch quert der Bach die Schützenstraße. Der über 160 Jahre alte Sandsteinbogen musste verstärkt werden, weil er für die heutigen Anforderungen zu schwach war (wir berichteten). Jetzt kann er eine Last von bis zu 60 Tonnen schultern. Derzeit wird das Brückenbauwerk abgedichtet, anschließend eine Schutzschicht aufgebracht. Fresenius: „Wir gehen davon aus, dass die Brückenarbeiten bis Ende Juni abgeschlossen sind.“ Dann sollen Gehwege und Stellplätze weiter gepflastert und die Fahrbahn mit einem Lärm mindernden Belag asphaltiert werden. Zwischen Mühlturm- und Dudenhofener Straße entsteht entlang der Stadthallengarten-Mauer ein Fahrradstreifen. Die Stadtwerke, die während der Straßensanierung neue Versorgungsleitungen und Hausanschlüsse legten, den Kanal teilweise vergrößerten und ein Regenüberlaufbecken einbauten, müssen noch wenige Restarbeiten ausführen. Heute soll ein Stromkabel durch Rohre unter der Brücke gezogen und die kommenden Tage mit den bereits verlegten Kabeln verbunden werden, berichtete Stadtwerke-Sprecherin Angela Sachweh. So gut wie erledigt seien die Arbeiten an der Straßenbeleuchtung. Außerdem werde noch ein Kanalhausanschluss ausgetauscht. Die Kosten belaufen sich wie geplant auf rund 1,4 Millionen Euro. Die Brückensanierung, die mit etwa 100.000 Euro zu Buche schlägt, ist enthalten. „Da die Tiefbauer ein günstigeres Endergebnis erzielt haben, werden die 1,4 Millionen Euro trotz Brückensanierung nicht überschritten“, sagte Fresenius. Das Land wird sich nach Angaben der Stadt auch an der Brückensanierung beteiligen. Wie hoch der Zuschuss ausfällt, kann laut Fresenius aber erst genau beziffert werden, wenn die Schlussrechnung vorliegt. „Grundsätzlich übernimmt das Land 60 Prozent der baurelevanten Kosten“, erläuterte sie. Erst wenn die Schlussrechnung auf dem Tisch liegt, könne auch errechnet werden, welchen Anteil die Stadtwerke und Entsorgungsbetriebe übernehmen und welche Summe auf die Anwohner umgelegt wird. (yvw)

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