Speyer Ein bisschen Normalität im Lockdown
Seit Montag läuft der Betrieb an den drei Schaustellerbuden der auch für ihre Schlittschuhbahn bekannten Firma Zinnecker auf dem Königsplatz. „Es ist okay“, so Cynthia Zinnecker über die erste Resonanz. Mit sechs Mitarbeitern werden Süßwaren, Crepes und Imbissprodukte verkauft. Sie sei „total froh“, dass die Stadt diesen Ersatz für den Weihnachtsmarkt unter Corona-Bedingungen ermöglicht hat.
Klar ist allen sechs Schaustellern, die Stände in der Stadt aufgestellt haben, dass die Resonanz nur begrenzt sein kann. „Besser als daheim zu sitzen“, sagt Birgit Lemke, deren Familienbetrieb ab Wochenende am Flaggenmast öffnet. Ihr Sohn Alexander leitet den Speyerer Schaustellerverband, der die schwierige wirtschaftliche Lage der Betriebe im Lockdown kennt. Daher veranstaltet der Verband am Montag, 23. November, einen „Trauermarsch“ – am Tag, an dem Speyers Weihnachtsmarkt eigentlich eröffnet würde. Lemke rechnet mit rund 50 Teilnehmern, die um 16.30 Uhr vom Dom zum Altpörtel und zurück laufen. Redebeiträge sind von Alexander Lemke und OB Stefanie Seiler (SPD) angekündigt.