Speyer Die Sache mit dem Thron
RÖMERBERG. Noch einmal kicken, dann ist Winterpause. Für den TuS Mechtersheim bedeutet das, dass im letzten Pflichtspiel des Jahres noch einmal alles „auf den Grill“ gelegt werden soll, um als Primus der Fußball-Verbandsliga zu überwintern, wie Trainer Manfred Schmitt betont. Gegen den Tabellensechsten ASV Fußgönheim gibt es heute, 15 Uhr, noch etwas gutzumachen.
Das wäre zumindest eine Annahme wert gewesen nach der 1:3-Niederlage der Mechtersheimer im Hinspiel. Doch Schmitt sagt: „Wir haben nichts gutzumachen. Wir gehen mit dem gleichen Vorsatz in die Partie wie in jedem Heimspiel. Wir wollen unsere Heimspiele gewinnen.“ Alles andere wäre eventuell auch mit einem bitteren Beigeschmack verbunden. Denn der TuS hat sich mit neun Siegen am Stück in die vortreffliche Lage versetzt, vom Liga-Thron aus die Konkurrenz zu betrachten. Zöge nun die SG Rieschweiler an Mechtersheim vorbei, hätte das Tabellenbild bis zur Fortsetzung der Rückrunde ab 5. März 2016 Bestand. Soweit soll es nicht kommen, auch wenn Schmitt Fußgönheim als „eine der stärksten Mannschaften der Liga“ ausmacht. Über einen Zeitraum von zwei Dritteln der Vorrunde habe sich Fußgönheim in der Spitzengruppe behauptet, dann eine kleine Durststrecke gehabt. Trete das Team von Trainer Jan Kamuf in Bestbesetzung an, könne es jedem Gegner in der Verbandsliga gefährlich werden. Der Gäste-Kader besteht aus einer Mischung aus ausgebufften Akteuren und jungen Spielern. ASV-Kapitän Kevin Knödler hütete in über 400 Regionalliga-Partien das Tor. Neben dem 39-Jährigen bringt Fisnik Myftari Erfahrung aus Einsätzen in der Zweiten Liga Belgiens mit. Und der 20-jährige Prince Jubin erzielte wie Mechtersheim Eric Veth elf Tore. Wie in der Woche zuvor kann Schmitt mit den gleichen Fußballern planen und muss abermals ohne Lukas Olbrich und Georg Ester auskommen. Zudem ist Raphael Schweitzer aufgrund eines privaten Termins verhindert. (mbx)