Speyer Die Nerven behalten

«Werl.» Platz zehn hat die Mixed-Mannschaft der Speyer Turtles bei der Champions League in Werl belegt.
In der Vorrunde rechnete sich Speyer Chancen gegen die etwa gleich starken Munich Marvels aus. Claudia Brzoska begann als Werferin gut. Doch ihre Verteidigung ließ die Bayern immer wieder punkten. Am Schlag agierten die Turtles nicht clever genug und verloren schließlich 5:8. Die Cougars aus Karlsruhe warteten in der nächsten Partie mit einem um einiges schnelleren Pitching und Bundesliga erfahrenen Akteuren. Die Speyerer zeigten eine konzentriertere und bessere Leistung als zuvor, auch wenn sie 2:9 verloren. In der Gruppe um die Ränge neun bis elf warteten am zweiten Tag zunächst die Crosshill Creeps Berlin. Die Domstadter legten am Schlag gut los und kamen recht schnell zu einer souveränen Führung. Doch die Berliner holten auf und glichen im abschließenden Inning aus. In der Verlängerung legten die Schildkröten fünf Punkte vor. Pitcher Frank Brzoska und seine Kameraden behielten anschließend die Nerven. Der erste Sieg (16:13) gegen einen sympathischen Gegner lag in trockenen Tüchern. Nun warteten die aus der Liga bekannten Mainz Athletics. Frank Brzoska blieb Werfer. Hielten die Turtles auch schon oft mit den Landeshauptstädtern mit, am Sonntag hatten sie gegen die Rheinhessen keine Chance. Die Mainzer beförderten die Bälle wiederholt ins Speyerer Außenfeld und markierten Zähler um Zähler. Die Schildkröten taten sich zudem mit dem schnellen Mainzer Pitching sehr schwer. Die Athletics siegten am Ende ungefährdet und belegten den neunten Platz, die Speyerer den zehnten. „Die Turtles hatten das erhoffte schöne Wochenende mit viel Spaß“, schrieben sie in einer Pressemitteilung. Zudem erhielt Brzoska die Ehrung als wertvollste Spielerin. So spielten sie Speyer Turtles: Claudia Brzoska, Frank Brzoska, Braun, Maurer, Adam, Hook, Precht, Pietrzala, Collet, Meuter, Ruffra