Speyer Die Buden rücken dem Dom ein Stück näher

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„Wir sind nicht der Größte, aber bei den Schönsten sind wir dabei.“ So umschrieb gestern der stellvertretende Vorsitzende des Schaustellerverbands Speyer, Andreas Barth, den Weihnachtsmarkt zwischen Alter Münze und Stadthaus, der am Montag, 24. November, eröffnet wird. Dem Dom wird ein Stück näher gerückt, das Sortiment wird etwas erweitert und stimmungsvolle Zusatzaktionen sind fest vereinbart.

Immer noch sind die Verantwortlichen der Stadt stolz auf die Vorreiterrolle, die sie mit dem ins neue Jahr hineinlaufenden Ereignis – dann Neujahrsmarkt genannt – übernommen hatten. „Es gibt nach wie vor nicht viele, die das nachahmen“, merkte der Stadtbeigeordnete Frank Scheid (SWG) gestern bei der Vorstellung des Programms an. 42 Tage, bis 6. Januar, darf in der Stadt die besondere Atmosphäre genossen werden. „Wir bewegen uns ganz zaghaft in Richtung Dom“, verwies Scheid auf zwei zusätzliche Schausteller, die das Gesamtkonstrukt bis vors Stadthaus vorrücken lassen. Zu den Produkten ergänzte Marktmeisterin Eva Wöhlert: „Wir sind dem Trend und den Begehrlichkeiten der Besucher entgegengekommen und haben eine vegetarische Gourmetküche dazugenommen.“ Premieren seien das Angebot von Badezusätzen, unter anderem in Muffin-Form, sowie ein begehbarer Stand mit weihnachtlichem Glasschmuck. Bei 49 Beschickern ist der Weihnachtsmarkt damit angelangt. Dazu gehört der zweite Bereich am Altpörtel: Kinderbackstube, Karussell, Süßwarenstand, Christliche Bücherstube und ein Imbiss mit Kartoffelprodukten sind dort platziert. „Alles wird an das Marktbild angepasst“, so Wöhlert über die Aufmachung. Der Kunsthandwerkermarkt im Rathausinnenhof wird das Angebot an den Wochenenden ergänzen. 23 Beschicker, darunter viele Speyerer, haben ihr Kommen zugesagt. Das Kinder- und Jugendtheater wird erstmals Kulturinteressierte in einen restaurierten Bauwagen zu Kaffee und Kuchen einladen, so Wöhlert. Komplett bestückt ist der „Kulturelle Adventskalender“, wie Organisatorin Barbara Fresenius mitteilte. Die Postgalerie wird erneut Austragungsort sein. Den Auftakt am 1. Dezember, 18 Uhr, macht Paul Stauch-Erb mit seiner Violine. „Ein schönes Angebot, das kostenfrei auf den Weg gebracht wird“, sagte Fresenius. Scheid hob den Weihnachtsmarkt der Partnerstädte an den Wochenenden im Historischen Rathaus hervor. Die Ravennaten sind als Erste an der Reihe. 28 Gäste aus Italien haben sich angekündigt. Das Feuerwerk „Altpörtel in Flammen“ findet am Mittwoch, 3. Dezember, und Donnerstag, 18. Dezember, statt. Nicht wegzudenken vom Weihnachtsmarkt ist das Himmelstelefon des Schaustellerverbandes und der RHEINPFALZ. Montags bis freitags, 15 bis 17 Uhr, können Kinder den Christkind-Helfern ihre Wünsche mitteilen. Die Telefonzelle dafür steht vor dem Antiquariat. (xsm)

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