Speyer Der rote Faden

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«Hauenstein.» Das war sicher anders geplant. Verbandsligist FC Speyer 09 ermöglichte Schlusslicht SC Hauenstein gestern nach einem eher durchwachsenen Auftritt den zweiten Saisonsieg. Vor 140 Zuschauern vergab Speyer zudem etliche Torchancen und verlor 0:1 (0:0).

Speyers Trainer Ralf Gimmy war nach dem Schlusspfiff ziemlich bedient: „Der Gegner hat sich den Erfolg durch sein leidenschaftliches Spiel verdient. Bei uns zieht sich die mangelnde Chancenverwertung wie ein roter Faden durch die Saison. Dann darf man sich nicht wundern, wenn man am Ende das Nachsehen hat.“ Speyer spielte in der ersten Halbzeit eher lustlos, wie ein Team eben, für das nach hinten und nach vorne in der Tabelle nicht mehr viel geht. Erst nach 34 Minuten sorgte David Steckbauer erstmals für Torgefahr vor dem Hauensteiner Gehäuse. Allerdings blockte Hauensteins David Jung seinen Schuss in letzter Sekunde. Eine Minute später servierte Hauensteins Abwehrspieler Austin Peterson durch einen Stockfehler Gästeangreifer Halil Ibrahim Anli die Gelegenheit zur Führung auf dem Silbertablett. Doch Anli scheiterte aus sieben Metern völlig frei am toll reagierenden Hauensteiner Schlussmann Kevin Jung. Drei Minuten vor der Pause köpfte Sanel Catovic völlig freistehend drüber. Kurz vor der Pause bewahrte Speyers Torwart Christoph Böhm sein Team vorm 0:1. Als Hauensteins Yannick Rose allein vor ihm auftauchte blieb Böhm lange stehen und wehrte Roths Schuss reaktionsschnell ab. Nach dem Wechsel drückte Speyer aufs Tempo. Doch zunächst gab es einen Dämpfer. Nach 55 Minuten flog ein Freistoß von der Mittellinie in den Gästestrafraum. Der FC 09 brachte den Ball nicht weg. Etliche Spieler stocherten nach der Kugel. Die landete abgefälscht genau vor Kevin Rose, der aus fünf Metern mühelos einlochte. Speyer antwortete mit wütenden Angriffen. Offensichtlich wollte sich das Team von Trainer Ralf Gimmy nicht die Blöße geben, beim Schlusslicht als zweites Team nach Zeiskam zu verlieren. In dieser Phase wankte die Hauensteiner Abwehr einige Male, ließ aber keinen Gegentreffer zu. Nach 68 Minuten landete der Ball zwar im Hauensteiner Kasten. Doch Schiedsrichter Sascha Fischer hatte zuvor ein Foulspiel des vermeintlichen Torschützen Ugo-Mario Nobile gesehen. Die letzte Möglichkeit vergab Milot Berisha, der nach 88 Minuten, von mehreren SC-Spielern behindert, knapp verfehlte. Sport

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