Meinung
Der Hockey-Club Speyer ist ein familiärer Verein
Und es gibt ihn doch noch, den familiären Verein, siehe den Hockeyclub Speyer. Spieler wie Alexander Fleck oder Karsten Halling halten ihm Jahrzehnte die Treue oder kehren zu ihren Wurzeln zurück. Der frühere Bundesligaspieler engagiert sich als Jugendtrainer. Der Weltstar schaut vorbei. Der Aktive und Trainer André Schehl übernimmt den Vorsitz, stemmt unter Mithilfe der Aktuellen sowie Beratung der Vorgänger hunderttausende Euro schwere Projekte, ganz nebenbei im Ehrenamt, unterstützt innovative Ideen in Corona-Krisenzeiten wie die Laufchallenge.
Ein Ex-Vorstand engagiert sich wieder, viele frühere Spieler. Urgesteine bleiben an Bord. Die Feriencamps für die Jugend florieren. Die Jugend bestreitet überregionale Turniere und stemmt sie, Elternturniere, Schnuppertraining, Flohmärkte ... Es gibt wieder Damenhockey. Aus der 2. Bundesliga vor Jahrzehnten in die Verbandsliga abgestürzt, blühen selbst die Herren auf. Die schon in der Jugend Erfolgreichen geben Anlass zur Hoffnung nach dem Aufstieg in die Oberliga. Aber klar: Wer Talent mitbringt, wechselt in die Bundesliga diesseits oder jenseits des Rheins. Und das Studium trennt allzu oft die Hockeygegenwart von der Berufszukunft.
