Fußball
Der FV Dudenhofen und sein Mann für die wichtigen Tore
Yannis Albrecht vom Fußball-Oberligisten FV Dudenhofen schoss zuletzt zweimal das wichtige 1:0 für seine Elf. Dabei ist seine Hauptaufgabe als Innenverteidiger eigentlich das Toreverhindern. Im Heimspiel am Sonntag, 15 Uhr, gegen SV Morlautern will er mit seiner Mannschaft den vierten Erfolg in Serie einfahren.
Der 20-Jährige wechselte im vergangenen Sommer vom FC Speyer 09 nach Dudenhofen und erlebte direkt in seiner ersten Spielzeit Abstiegskampf pur. Erst im letzten Moment rettete er sich mit dem FVD in die Oberliga. Die laufende Saison begann nicht besser: Drei Niederlagen setzte es direkt zum Start.
Gute Stimmung
„Mit drei Niederlagen in eine Saison zu starten, ist natürlich nie gut. Wir haben unsere Köpfe nicht hängen lassen, die Fehler wurden analysiert und die positiven Ansätze aus den vorherigen Spielen mitgenommen, gerade wie im Derby gegen Arminia Ludwigshafen. Wir trainieren Woche für Woche hart. Die Stimmung in der Mannschaft ist sehr gut“, so Albrecht.
Der junge Verteidiger fällt dabei vor allem mit seiner guten Spieleröffnung immer wieder positiv auf. Angefangen mit dem ersten Treffer beim FC Bitburg, war es im bislang letzten Match schon wieder Albrecht, der das 1:0 für Dudenhofen schoss. Der sagt bescheiden: „In Führung zu gehen, ist immer wichtig. Das gibt dir für den Rest des Spiels ein gutes Gefühl.“ Albrecht ergänzt: „Als Torschütze noch einmal mehr.“
Offene Rechnung
In Führung ging der FVD auch in der vergangenen Saison, als im Verbandspokal-Achtelfinale nach Elfmeterschießen gegen Morlautern dann doch Schluss war. Eine kleine Rechnung ist also noch offen. Albrecht hat Respekt vor der Elf von Coach Daniel Graf.
„Sie hatten ein starkes Auftaktprogramm. Von der Tabellensituation dürfen wir uns nicht blenden lassen. Wie auch schon gegen Bitburg und den VfR Baumholder können wir uns auf ein intensives, hart geführtes Spiel mit vielen Zweikämpfen einstellen“, meint Albrecht. Der Abwehrspieler könnte sich mit solch einer Partie wohl gut anfreunden.
Sieglose Gäste
„Ich fühle mich in der Mannschaft sehr wohl und liebe es, Woche für Woche mein Leben auf dem Platz zu lassen“, sagt er. Obendrein ist es ein Heimspiel, was für Albrecht sowieso immer besonders ist: „Da muss es auf dem Platz brennen.“
Albrecht: „Wenn wir von Anfang an das abrufen, was wir zuletzt getan haben, bin ich zuversichtlich, dass wir an unserer Punkteserie weiter schrauben werden.“ Die Gäste sind sieglos. Vor dem Unentschieden am vergangenen Wochenende gegen den FC Karbach setzte es drei Niederlagen gegen die Spitzenmannschaften Eintracht Trier (1:4), Wormatia Worms (2:3) und 1. FC Kaiserslautern II (0:2).