Zur Sache Der Auftrag und die Busse

Sechs Busse stehen bereit: Der Busbahnhof ist noch stärker als zuvor zum Knotenpunkt geworden.
Sechs Busse stehen bereit: Der Busbahnhof ist noch stärker als zuvor zum Knotenpunkt geworden.

Der Verkehrsverbund Rhein-Neckar (VRN) hat den Betrieb der neun Buslinien innerhalb Speyers und zwischen der Domstadt und Römerberg auf zehn Jahre vergeben. Wegen der Ausweitung des Angebots steigt der jährliche Zuschuss der Stadt Speyer vom bisherigen Betrag zwischen 1 und 2 Millionen Euro auf zunächst 5,5 Millionen Euro, ab 2025 wahrscheinlich auf 9 bis 10 Millionen Euro. Hintergrund: Dann sollen komplett Busse mit E-Antrieb zum Einsatz kommen. Derzeit sind es noch ältere Dieselfahrzeuge, weil die Finanzierung und Lieferung der neuen Busse bislang nicht geklärt ist. Vereinbart ist, dass die Stadtwerke bis 2025 einen Betriebshof gegenüber dem heute genutzten Gelände in der Heinkelstraße herrichten, der die erforderliche Elektrolade-Infrastruktur enthält – eine weitere Millioneninvestition.

Vier erste E-Hybrid-Busse hat Linienbetreiber DB Regio Bus Südwest vor einer Woche in Salzgitter abgeholt, um sie ab Mitte Januar in Speyer einzusetzen. Die Umstellung der Busflotte bietet auch die Chance, mehr Platz für Rollstühle, Rollatoren und Kinderwagen zu schaffen, wie zuletzt von der Interessengemeinschaft Behinderter und ihrer Freunde (IBF) gefordert. „Dieses Thema begleitet uns schon seit zehn Jahren“, sagt Niederlassungsleiterin Nicole Blume.

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