Speyer Demonstration: Keine besonderen Vorkommnisse

«Kandel.» Keine außergewöhnlichen Vorfälle gab es am Samstag bei zwei Demonstrationen in Kandel (Kreis Germersheim). Diesmal gab es keinen Aufzug durch die Straßen von Kandel und keine Kundgebung auf dem Marktplatz – das hatte das Verwaltungsgericht Neustadt bestätigt (wir berichteten). Laut Polizei kam es während der Kundgebungen zu drei Beleidigungen. An der Versammlung des „Frauenbündnisses“ nahmen rund 200 Personen teil, an der von „Kandel gegen Rechts“ etwa 150.
Demonstriert wurde auf den Parkflächen hinter der Verbandsgemeindeverwaltung. Das „Frauenbündnis“ sprach von seiner 23. Aktion in Kandel (Wörth und Landau). Anlass war die Ermordung der 15-jährigen Kandeler Schülerin Mia durch einen zwischenzeitlich verurteilten afghanischen Flüchtling. Die Gegendemonstration hat die Gruppe „Kandel gegen Rechts“ organisiert, andere Gruppen wie „Wir sind Kandel“, „Die Partei“ oder die „SDAJ“ Landau oder die AG „Migration“ der SPD sowie „Friday for future“ schlossen sich an.