Speyer Das alte Lied

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«RÜSSINGEN.» „Vieles ist heute gegen uns gelaufen. Wie bei der äußerst unglücklichen Heimniederlage gegen Bingen fehlte uns wiederum das Spielglück, das man benötigt, um derartige Spiele erfolgreich zu gestalten“, sagte der Trainer des Verbandsligisten FC Speyer 09, Ralf Gimmy, nach der 1:2 (0:1)-Niederlage beim Klassen-Neuling TuS Rüssingen.

Mit den Gastgebern habe die einen Tick celeverere und abgezocktere Elf gesiegt, obwohl der FC die Partie weitestgehend bestimmt habe, teilte der FC-Coach mit. Auf dem schwierig zu bespielenden Untergrund habe die Mannschaft letztlich nicht ihre spielerische Qualität gezeigt und die Möglichkeiten genutzt. Zudem sei ein vernünftiges Kombinationsspiel auf dem holprigen Rasen nicht möglich gewesen. Speyer sei gut in die Partie gestartet, berichtete Gimmy. In den ersten drei Minuten ließen Rosario Vinciguerra und Marvin Sprengling gute Torchancen aus. Anschließend habe die Elf den Faden etwas verloren und den Einheimischen eine vorübergehende Feldüberlegenheit gestattet, die sie durch Ivica Dzijan zum 1:0 nutzten. Gimmy: „Nach etwa einer Viertelstunde haben wir den Druck erhöht, weitere Gelegenheiten herausgearbeitet und bis zur Pause praktisch auf ein Tor gespielt.“ Der Innenpfosten rettete gegen Milot Berisha. Nach der Pause habe Speyer laut dem Trainer weiter das Heft in der Hand behalten. Der für Vinciguerra eingewechselte Eric Häußler erzielte nach Linksflanke das 1:1 (67.). „Meine Mannschaft wollte nun unbedingt den Sieg und schnürte die Gastgeber in ihrer Hälfte ein. Einmal tanzte das Leder sogar auf der Torlinie. Doch auch diese Riesenmöglichkeit verstrich ungenutzt“, meinte der Mechtersheimer. Auch danach habe die Führung noch mehrmals in der Luft gelegen. Doch wiederum dem torgefährlichen Dzijan glückte bei einem der wenigen Konter nach Ecke das 2:1 (82.). Speyer habe nun alles nach vorne geworfen. Die Gastgeber hätten allerdings ihren Vorteil bis zum Schlusspfiff mit Mann und Maus verteidigt.

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