Speyer Briefe an die Lokalredaktion:

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Wie einige meiner Freunde, so dachte auch ich bei der Lektüre (...) zunächst an einen verspäteten Aprilscherz. 1) Wer seit Jahren Neubauprojekte der öffentlichen Hände verfolgt, der weiß um die exorbitanten Kostensteigerungen in der Zeit der Baumaßnahme. Zur Erinnerung: Noch am 15. Juni 2011 betrugen die Gesamtkosten in der günstigsten Variante 3,2 Millionen Euro. 2) Wie soll ausgerechnet die DB bestätigen, dass verlängerte Schließzeiten nicht zu einem „deutlichen Qualitätsverlust“ des städtischen Straßenverkehrs führen werden? Die Quadratur des Kreises? 3) Wie soll, wer auch immer, sicherstellen, dass keine unzumutbaren Lärmbelästigungen für die Anwohner entstehen? An welche konkreten weiteren Schutzmaßnahmen denkt die Verwaltung? 4) Wie soll ein Klimagutachten (kostet Steuergeld!) Nachteile für Flora und Fauna verhindern? (...) 5) Schon wieder ein Gutachten zur Ermöglichung der Einrichtung von Bewohnerparkplätzen (kostet wieder Steuergeld!). Wer einmal zu Fuß und in Ruhe durch das Kämmerer-Viertel südlich der Bahnlinie gegangen ist, der weiß auch völlig ohne gutachterlichen Beistand, dass bereits heute die zur Verfügung stehenden Stellflächen – weder bei Tag noch in der Nacht – für die Fahrzeuge der Anwohner ausreichen. 6) Der von der RHEINPFALZ vorgestellte Entwurf einer Stellungnahme zum Haltepunkt Süd erinnert stark an das beliebte Motto: „Wasch mich, aber mach’ mir den Pelz nicht nass!“. Warum wird eigentlich bei den Diskussionen um den geplanten S-Bahn-Haltepunkt Süd das Thema Parkplätze immer wieder aufgekocht? Wer aus dem Umkreis des geplanten Haltepunktes mit dem Auto zur Bahn fahren will, der kann doch einfach zum Hauptbahnhof Speyer fahren (zirka 1,5 Kilometer), dort stehen in dem angrenzendem Parkhaus genügend Parkplätze zu Verfügung.

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