Speyer Baustelle sorgt für Ärger

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Ein verändertes Zugangebot sorgt derzeit für Ärger bei S-Bahn-Kunden aus Speyer oder mit der Domstadt als Ziel. Auch der Kaiserslauterer Zweckverband Schienenpersonennahverkehr, der für die Kreise und kreisfreien Städte das Angebot bei der Bahn bestellt, ist damit unzufrieden. Es sei allerdings wegen Bauarbeiten unvermeidlich.

„Wir sind teilweise in einem Zustand, bei dem nicht mehr von Taktverkehr gesprochen werden kann“, so auf Anfrage Zweckverband-Sprecher Fritz Engbarth. Ursache seien Bauarbeiten zwischen Haßloch und Neustadt: Dort stehe den Zügen nur eine Spur zu Verfügung, was zur Folge habe, dass manche S-Bahnen in Schifferstadt nicht halten könnten. Schifferstadt ist jedoch der Knotenpunkt für Bahn-Fahrer, die zwischen Speyer und der Westpfalz pendeln. Der Halbstundentakt ist für sie teils außer Kraft gesetzt: So gibt es etwa bei den für Berufspendler wichtigen S-Bahnen, die Speyer um 18.25 oder um 19.25 Uhr verlassen, keinen direkten Anschluss in Schifferstadt. „Die Baumaßnahme ist frühestens 2018 beendet“, so Engbarth. Bis dahin seien Einschränkungen möglich, was aber nicht heiße, dass sie so bleiben müssten wie aktuell. Engbarth: „Wenn die Baustelle wandert, verändert sich der Fahrplan.“ Faustformel sei: ungefähr jedes Vierteljahr. Die Bahn als S-Bahn-Betreiber wie auch der Zweckverband seien um gute Lösungen bemüht, „damit sich der Kunde nicht ständig umstellen muss“, so Engbarth. „Es gibt Anzeichen, dass uns die Maßnahme Kunden kostet“, sagt er. Ein Beispiel: Für die Fahrt zwischen den Hauptbahnhöfen Speyer und Neustadt fallen teils mehr als 60 Minuten statt sonst eine knappe halbe Stunde an. Insgesamt sei das Bahn-Angebot für Speyer aber weiter auf „sehr gutem Level“, so Engbarth. Er kündigt für den Fahrplanwechsel am 11. Dezember weitere Änderungen in den Morgenstunden an, die aber nichts mit der Baustelle zu tun hätten:

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