Speyer RHEINPFALZ Plus Artikel Basketball: Towers-Frauen verlieren auch viertes Zweitliga-Spiel der Runde

Beste Saisonleistung: Annika Holzschuh wird gleich von zwei Münchnerinnen bedrängt.
Beste Saisonleistung: Annika Holzschuh wird gleich von zwei Münchnerinnen bedrängt. Foto: Lenz

Die Damen des TSV Towers Speyer-Schifferstadt haben in der Zweiten Bundesliga Süd ihr Heimspiel gegen die TS Jahn München mit 71:72 (30:35) verloren. Gegen starke Gäste traten die Towers couragiert auf, bleiben aber weiter ohne Sieg.

Speyer. Fast die gesamte Spielzeit über liefen die Gastgeberinnen einem knappen Rückstand hinterher. Mit Lea Pfeifer (20), Verena Seligmann (15) und Fanny Szittya (11) hatten die Gäste drei gute Scorerinnen, deren Kreise nur schwer einzuengen waren. Aber die Towers hielten mit ihrer bislang besten Saisonleistung dagegen. Ein starkes Spiel zeigte die Amerikanerin Ashley Gray, die auf 20 Punkte kam. Ihre bislang beste Saisonleistung bot Annika Holzschuh. Der talentierte Neuzugang überzeugte im Spielaufbau und markierte 18 Korbpunkte. Marla Ruf (13) fing die meisten Rebound, Neele Steinort (11) traf sicher von außen.

Obwohl die Hausherrinnen drei Viertel lang der Münchner Führung hinterherliefen, blieb das Spiel strukturiert und der Einsatz engagiert. „Es war eine sehr gute Leistung von uns. Wir haben uns klar gesteigert gegenüber den Spielen der jüngsten Wochen“, sagte der mit dem Auftreten seiner Damen zufriedene TSV-Trainer Marcel Kalamorz. Mit dem Ergebnis am Ende war er allerdings nicht zufrieden, denn die knappe Niederlage hätte aus Towers-Sicht nicht sein müssen. Im letzten Spielabschnitt belohnte sich sein Team für das beherzte Spiel mit der erstmaligen Führung, die kurzzeitig vier Punkte betrug. 20 Sekunden vor dem Ende trafen die Gäste einen schwach verteidigten Drei-Punkte-Wurf, ehe Speyer-Schifferstadt seinen letzten Angriff mit einem unnötigen Ballverlust vergab und so die Niederlage besiegelte.

Zwei dumme Fehler

„Eigentlich hatten wir da schon den Sieg in der Tasche. Dann haben wir zwei dumme Fehler gemacht, die uns so nicht passieren dürfen. Ich hoffe dass wir daraus etwas lernen“, zeigte sich Kalamorz nach der ersten Enttäuschung schnell wieder gefasst und wollte das Positive aus der Begegnung mitnehmen. „Gut war auch, dass sich keine neu verletzt hat“, sagte der Coach mit Verweis auf das längerfristige Fehlen der Stammkräfte Annika Netter, Philippa Faul und Maike Krüger. Netter unterzog sich mittlerweile einer notwendigen Operation an der schmerzenden Schulter, die positiv verlief und ihr die Möglichkeit gibt, ihre Basketballkarriere nach einer langen Rehapause in der nächsten Spielzeit fortzuführen. Noch ohne Erfolg zieren die Towers aktuell das Tabellenende der Zweiten Liga und haben am Samstag mit der Auswärtspartie bei den Meisterschaftsfavoritinnen Falcons Bad Homburg eine weitere schwere Aufgabe vor sich.

TSV Towers Speyer-Schifferstadt: Gray (20), Holzschuh (18), Ruf (13), Steinort (11), Helmig (5), Tasnimm Akele (4), Wilhelm, Yasminn Akele, Christ.

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