Speyer RHEINPFALZ Plus Artikel Basketball: Towers-Frauen müssen nach München

Mit den Towers nach München: Annika Holzschuh.
Mit den Towers nach München: Annika Holzschuh.

Wenn beide Teams am Freitag ihre Corona-Schnelltests mit negativem Ergebnis abschließen, laufen am Samstag um 16 Uhr die Damen des TSV Towers Speyer-Schifferstadt in der Zweiten Bundesliga Süd bei der TS Jahn München auf.

München hat ähnlich wie wir eine junge Mannschaft mit fast ausschließlich deutschen Spielerinnen. Für uns ist es das dritte Spiel hintereinander gegen einen starken Gegner. Das wird nicht leicht“, sieht TSV-Trainer Julian Krieger seine Auswahl in München nicht in der Favoritenrolle. Die Gastgeberinnen sind für ihre gute Jugendarbeit bekannt. Wie Speyer-Schifferstadt auch haben die Bayerinnen keines ihrer beiden bisherigen Ligaspiele gewonnen. Allerdings waren es erwartete Niederlagen gegen die Spitzenteams aus Würzburg und Bad Homburg. Dabei gefiel Talent Lise Spatzier als Topscorerin mit im Schnitt mehr als 20 Punkten. Mit Neuzugang Leonie Kambach von Erstligist Eisvögel Freiburg haben sich die Münchnerinnen unter dem Korb deutlich verstärkt.

Die Towers unterlagen bislang zweimal zu Hause gegen Würzburg und den ASC Mainz. Das 60:68 im rheinland-pfälzischen Derby nach mäßiger Leistung ist abgehakt. „Wir haben das Spiel analysiert und einiges angesprochen. Anschließend haben die Mädels ein sehr gutes Training gezeigt“, sagt Krieger. Nach ihrer Quarantänezeit ist Marie Klähn wieder im Kader, fehlen wird am Samstag allerdings Tanja De Rond. Die Luxemburgerin ist aktuell studienbedingt nicht in der Lage, an allen Trainingseinheiten teilzunehmen, und pausiert vorübergehend.

Pokal gegen Osnabrück

„Die Qualität ist da bei uns, allerdings wird es am Samstag nicht leicht. München ist eine große Herausforderung für uns“, erwartet der Coach eine spannende Begegnung. Zu Beginn der Pandemie im März war die Fahrt in die bayerische Hauptstadt als erster von vielen Spielterminen der Towers ausgefallen.

Der Basketballbund hat inzwischen die Begegnungen des Achtelfinals um den Deutschen Pokal ausgelost. Speyer-Schifferstadt, das sich gegen Ligakontrahent Weiterstadt durchsetzte, trifft im Heimspiel auf Erstligist Giro Live Panthers Osnabrück. Noch hat der Verband den Spieltermin nicht festgelegt, die Partie soll aber in der ersten Dezemberhälfte unter der Woche stattfinden. Der letztjährige Bundesligasiebte ist in der Runde der letzten 16 Mannschaften der klare Favorit. „Für uns ist natürlich gut, dass es ein Heimspiel ist und wir nicht unter der Woche so weit fahren müssen. Schade natürlich, dass wir ohne Fans spielen und unseren Zuschauern einen so starken Gegner in der Osthalle zeigen dürfen“, blickt Krieger dem Pokalspiel mit gemischten Gefühlen entgegen.

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