SPEYER RHEINPFALZ Plus Artikel Basketball: BIS spielt in Dresden

Wie alles anfing: Sebastian Heck (am Ball) für Speyer im Jahr 2014.
Wie alles anfing: Sebastian Heck (am Ball) für Speyer im Jahr 2014.

Für Sebastian Heck von den Titans Dresden hat die Partie am Sonntag (16 Uhr) einen besonderen Reiz. „Ich freue mich sehr darauf, gegen meinen Heimatverein zu spielen“, sagt der 26-Jährige beim Gedanken an den Vergleich in der Zweiten Basketball-Bundesliga ProB mit den Gästen von den Ahorn Camp BIS Baskets Speyer.

Deren Trainer Carl Mbassa und den Distanzschützen DJ Woodmore kennt Heck noch aus gemeinsamen Tagen in der Vorderpfalz. Die Sympathie für die beiden samt deren Kollegen wird sich während der 40 Spielminuten in der Margon-Arena aber in Grenzen halten.

Ziel Aufstieg

Der Flügelspieler, der in Limburgerhof aufgewachsen ist, hat nämlich ein ehrgeiziges Ziel. Er will mit den Dresdnern zurück in die ProA. Die Ausgangsposition der Sachsen ist vielversprechend. Sie führen dank acht Siegen nach neun Begegnungen die Tabelle an und sind auch gegen die Speyerer klarer Favorit.

„Das wird absolut eine schwere Aufgabe. Trotzdem werden wir alles geben, um das Spiel zu gewinnen“, versichert BIS-Coach Mbassa. Wie Taktgeber Grant Teichmann, Flügelspieler Tanner Graham und Center Georg Voigtmann zählt der 2,01 Meter große Heck zu den Leistungsträgern im Ensemble von Fabian Strauß.

Defensivspezialist

„Defensiv ist Sebastian über jeden Zweifel erhaben. Doch auch offensiv ist er wichtig für unser Team. Er setzt immer wieder Impulse. Und für die Teamchemie ist er ohnehin Gold wert“, sagte der Übungsleiter der Titans unlängst. Flügelspieler Heck betont, dass er sich in Dresden wohlfühlt, sich aber auch gerne an die Jahre bei den BIS Baskets erinnert.

„Ich hatte in Speyer auf jeden Fall eine sehr gute Zeit. Dort habe ich alles über Basketball gelernt“, betont er. In der Domstadt reifte das damalige Talent zum Nachwuchsnationalspieler und stieg 2013 mit den BIS Baskets in die ProB auf. Nach einem einjährigen Intermezzo bei White Wings Hanau (ProA) wechselte er 2016 zu den Titans.

Hohes Niveau

„Sebastian spielt Basketball auf hohem Niveau“, sagt BIS-Coach Mbassa anerkennend über seinen ehemaligen Schützling: „Die Dresdner haben insgesamt ein wurfstarkes Team.“ Dennoch will der 43-Jährige mit seiner Auswahl am Sonntag die rund 550 Kilometer lange Rückreise nicht mit leeren Händen antreten.

„Im Vergleich zur Niederlage gegen BBC Coburg müssen wir uns natürlich steigern. Aber wir werden uns auch besser präsentieren“, kündigt Mbassa an.

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