Speyer BASF: Start für 930 Auszubildende im Stammwerk

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«Ludwigshafen.» Für rund 930 junge Menschen hat am Montag die Ausbildung im BASF-Stammwerk Ludwigshafen begonnen. Insgesamt sind im Unternehmen 1200 Auszubildende gestartet.

„Für uns ist das immer ein spannender Tag“, sagte Ausbildungsleiter Richard Hartmann. „Da sieht man im Werk immer so viele Grüppchen junger Leute mit fragenden Gesichtern.“ Eine Mischung aus: Was kommt hier auf mich zu? War es die richtige Entscheidung? Und purer Überwältigung von der Größe des Werks stehe in den meisten Blicken. Gemeinsam mit den Ausbildern und den Azubis aus dem vergangenen Jahr versuchte Hartmann die Berührungsängste der jüngsten Generation von „Anilinern“ abzubauen. „Die Zukunftsaussichten sind hervorragend.“ Das Werk übernehme rund 90 Prozent der Auszubildenden – und dies in der Regel in ein unbefristetes Beschäftigungsverhältnis. Immerhin sollen sie als künftige Fachkräfte die Erfolgsgeschichte der BASF weiterschreiben. Mit rund 220 Auszubildenden bilden die angehenden Chemikanten nach wie vor die größte Gruppe unter den Berufsanfängern. Weitere 240 junge Menschen werden in einem der Startprogramme im Ausbildungsverbund in den kommenden zwölf Monaten auf eine Berufsausbildung vorbereitet. Die Bewegung auf dem Ausbildungsmarkt hat Hartmann registriert: „Wir erhalten zwar noch so viele Bewerbungen wie früher, aber wir müssen dafür die Bewerbungsphase länger öffnen.“ Außerdem kommen etwa durch Abiturienten, die sich erst kurz vor Toresschluss für eine Ausbildung entscheiden, auch gegen Ende noch sehr gute Bewerbungen ins Haus. Immerhin: „Wir haben alle ausgeschriebenen Ausbildungsplätze besetzt“, so Hartmann. In den Startprogrammen gebe es hingegen noch Platz. Das liege daran, dass Unternehmen mittlerweile offensichtlich auch Bewerbern ein Stellenangebot machen, die die Voraussetzungen eigentlich noch nicht erfüllen. „Leute, die vor zehn Jahren noch Probleme gehabt hätten, eine Stelle für die Nachqualifizierung zu finden, erhalten heute einen Ausbildungsplatz“, beschreibt er die Veränderungen.

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