Speyer RHEINPFALZ Plus Artikel Bademaxx-Wiedereröffnung: Das sind die Regeln

Das Becken ist vorbereitet: Kevin Zimmermann nimmt eine Wasserprobe. Über dem Wasser sind die Durchschwimmbögen zu erkennen.
Das Becken ist vorbereitet: Kevin Zimmermann nimmt eine Wasserprobe. Über dem Wasser sind die Durchschwimmbögen zu erkennen.

Fragen & Antworten: Am Montag öffnen Hallenbad und Sauna im Bademaxx – erstmals seit März. Besucher müssen genau hinschauen, was Betreiber Stadtwerke wegen der Corona-Auflagen erlaubt und was nicht.

Darf jeder in Hallenbad und Sauna kommen?
Prinzipiell ja, aber Interessierte müssen sich vorab Karten sichern. Das geht nicht an der Kasse der Einrichtung in der Geibstraße, sondern nur ab Freitag, 25. September, im Netz (www.bademaxx.de/tickets) und im Kundenzentrum der Stadtwerke in der Industriestraße 23. Maximal dürfen 100 Gäste im Hallenbad und 70 in der Sauna sein, und zwar in jeder der beiden Zeitspannen vormittags und nachmittags, zwischen denen das Bad geschlossen ist. Die Karten dafür kosten jeweils 5 Euro, Ermäßigungen sind möglich. Ermäßigt ist mit 3,20 Euro auch der Eintritt zum Frühschwimmen, das dienstags und donnerstags zwischen 6.30 und 8 Uhr angeboten wird. Gutscheine können nicht eingesetzt werden, bleiben aber gültig.

Was ist erlaubt im Bademaxx?
„Grundsätzlich wird der Fokus auf sportliches Schwimmen gelegt“, informiert Betreiber Stadtwerke. Baden und Planschen seien hingegen „nur in geringem Ausmaß“ möglich. Sogenannte Durchschwimmbögen regeln das Schwimmen im Kreisverkehr ohne Aufeinandertreffen der Schwimmer. Im Freizeit- und Kinderbecken müssen Kinder bis zehn Jahre von Erwachsenen begleitet werden. Röhrenrutsche, Sprunganlage und Tauchbecken im Saunabereich dürfen genutzt werden – aber immer nur einzeln. Auch der Massagebereich (nach Terminanmeldung), der Shop und die Gastronomie sind geöffnet; überall gelten die Vorgaben der Corona-Bekämpfungsverordnung des Landes.

Worauf müssen Besucher in der Wintersaison 2020/21 verzichten?
Das Wellenbad sei auf Empfehlung des Gesundheitsamts geschlossen, so die Stadtwerke. Liegen und Sitzplätze werden reduziert und in Bad wie Sauna dem Abstandsgebot gemäß aufgebaut. Spielenachmittage und Kindergeburtstagsfeiern werden nicht angeboten. Auch Kurse wie Wassergymnastik pausieren, „sind aber in Planung“, so der Betreiber. Saunen dürfen nur über 60 Grad betrieben werden. Das Dampfbad bleibt aus. Sauna-Aufgüsse werden nicht angeboten. In den Schwitzkabinen sind jeweils 1,50 Meter Abstand einzuhalten, und deshalb sind die Besucherzahlen beschränkt.

Wie sorgen die Stadtwerke für Infektionsschutz?
Zwischen den Öffnungsphasen werden jeweils Desinfektions- und Reinigungsarbeiten veranlasst, kündigt der Betreiber an. Dabei gehe es etwa um die Liegen. Neben dem Bade- ist Security-Personal vor Ort. Beide achten darauf, dass die Becken nach dem Schwimmen unverzüglich verlassen und Menschenansammlungen vermieden werden. Beschilderungen und Markierungen weisen auf das Wegekonzept, die Regeln und die Abstandsgebote hin. Im WC- und Duschbereich ist eine Einbahnregelung ausgewiesen. Es wird zum Duschen vorab daheim geraten, zumal nur jede zweite Brause freigegeben wird. In den Umkleiden steht ebenfalls nur jeder zweite Spind zur Verfügung. Dazu kommen die bekannten Maßnahmen zur Kontaktnachverfolgung im Infektionsfall.

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