Speyer RHEINPFALZ Plus Artikel Bademaxx bisher nur einmal ausgebucht

Änderung in Aussicht: Betreiber Stadtwerke plant, die von Goncalo Rosa im Juni abgesperrten Spielgeräte wieder freizugeben.
Änderung in Aussicht: Betreiber Stadtwerke plant, die von Goncalo Rosa im Juni abgesperrten Spielgeräte wieder freizugeben.

Seit 25. Juni ist das Bademaxx-Freibad unter strengen Corona-Auflagen wieder geöffnet. Die Stadtwerke halten inzwischen in Teilbereichen Lockerungen ihrer Regeln für möglich. Bei der maximalen Besucherzahl von 450 ist das aber nicht geplant – und derzeit auch nicht nötig.

An einem einzigen der bis Freitag 16 Betriebstage wurde „ausgebucht“ vermeldet, so Sonja Daum, Sprecherin von Betreiber Stadtwerke, auf Anfrage: Am Freitag, 26. Juni, nachmittags, war die 450 erreicht. 450 Badegäste vormittags, 450 nachmittags, zwischenzeitlich Desinfektion – diese Regeln gelten somit weiter. „Wenn es einen Riesen-Ansturm gäbe, würden wir das auf den Prüfstand stellen“, so Daum. Derzeit bestehe aber kein Bedarf, auch weil das Wetter nicht so richtig heiß sei. Manche potenziellen Besucher blieben wegen der Auflagen fern, andere vielleicht auch, weil das Hallenbad noch geschlossen ist.

„Zum September hin“ wollten die Stadtwerke nach Möglichkeiten für eine Hallenbad-Öffnung suchen, sagt die Sprecherin. Anfang bis Mitte September – je nach Witterung – sei dann auch schon wieder Schluss im Freibad, wie jedes Jahr. An den ersten 15 Öffnungstagen bis Donnerstag waren laut Daum 4320 Gäste im Freibad. Das seien im Durchschnitt 288 pro Tag, davon mit durchschnittlich 206 die Mehrzahl an den Nachmittagen. Im Juli lagen die Mittelwerte bislang unter denen der Juni-Tage, was womöglich dem Wetter geschuldet war.

Kicken wieder erlaubt

Schon nach den ersten Öffnungstagen wurde das Ballspielen im Bademaxx wieder erlaubt. „Gelegenheit hierzu ist im westlichen Teil des Freibades, entfernt von den Becken“, erläutert Daum. Geplant sei auch, die bis dato gesperrten Kinderspielgeräte wieder freizugeben. Das müsse aber die Stadt zulassen, deren Verantwortliche am Montag tagten. „Insgesamt funktioniert es gut“, bilanziert Daum. Die Kunden gewöhnten sich inzwischen auch daran, dass ausschließlich online Tickets gekauft werden können. „Ein Kollege hilft ihnen dabei, wenn sie Fragen am Telefon haben.“

Zusätzliches Personal für die Reinigung und den Sicherheitsdienst war von vornherein nötig. Zumindest bei der „Security“ haben die Werke mittlerweile zum Teil reduziert. „Wir wollen die Kosten niedrig halten“, erklärt Daum. Klar ist aber: Der Zuschussbedarf wird durch die geringen Besucherzahlen ansteigen. Von 2,6 Millionen Euro Jahresverlust, 780.000 mehr als ohnehin eingeplant, waren die Stadtwerke Mitte Juni ausgegangen.

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