Speyer Bürgermeisterin: „BMX-Bahn ist Vorzeigeprojekt“

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Die BMX-Bahn im Wäldchen in Speyer-Nord verkümmert nicht. Das betonte Bürgermeisterin Monika Kabs (CDU) gestern in einem Pressegespräch im Nachgang zur Stadtratssitzung vergangenen Mittwoch. Die Bürgergemeinschaft Speyer hatte einen Antrag gestellt mit der Bitte um Wiederherstellung der Anlage.

Steffen Schwendy, bei der Stadt zuständig für die Planung öffentlicher Spielflächen, erklärte: „Wir hatten einen regenreichen Winter und die Erde unterliegt der Erosion.“ Kabs ergänzte: „Es ist normal, dass die Bahn nach dem Winter immer in schlechtem Zustand ist. Wir haben das aber stets geregelt, ohne dass sich ein Stadtrat damit befasst hat. Ich möchte es nicht so stehen lassen, dass sich niemand darum kümmert.“ Sie wolle noch einmal ergänzend aufklären, weil nicht jedes Ratsmitglied ständig mit dem Thema vertraut sei. Die Jugendlichen besserten die Hügelkuppen in Eigenleistung aus. Bei größeren baulichen Veränderungen werden sie von der Stadt unterstützt, beispielsweise mit einem Bagger. Die Stadt habe die Verkehrssicherungspflicht, sagte Schwendy. Wie Michael Varelmann von der Jugendförderung mitteilte, hätten bereits die ersten Jugendlichen im November angefragt, ob eine Umgestaltung der Bahn möglich sei. Pläne liegen ihm vor. „Wir haben darum gebeten, dass die Jugendlichen es noch untereinander abstimmen“, sagte Varelmann. Im Schnitt werde das Gelände von bis zu 45 Personen, auch Älteren, regelmäßig genutzt. Die Bahn gibt es seit 2003. Sie gilt laut Kabs und Varelmann als Vorbild für andere Städte, die sich vor Ort über das Konzept informiert hätten. Eine zweite Bahn wurde vor zwei Jahren in Speyer-Ost nahe des Kolb-Zentrums gebaut, sagte Varelmann. Sie werde aber von Jüngeren genutzt. „Sie treten dabei nicht in die Pedale, sondern pumpen mit dem Lenker“, erläuterte er. Seien sie fit genug, wechselten viele nach Speyer-Nord. Auch diese Bahn werde fit gemacht. (ccd)

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