Speyer Ausbau wird geprüft

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Der Rhein-Pfalz-Kreis steuert 30.000 Euro für Machbarkeitsstudien bei, die mögliche Straßenbahnverlängerungen in den Landkreis hinein prüfen. Das hat gestern der Kreisausschuss beschlossen.

Für den Kreis sind zwei Untersuchungen interessant: Könnte künftig die Linie 6 von Rheingönheim weiter bis nach Neuhofen oder gar nach Waldsee fahren? Und: Ist für Pendler eine neue Straßenbahnverbindung rentabel, die von Ludwigshafen über die Gartenstadt, Maudach nach Mutterstadt und Dannstadt-Schauernheim führt? Nach Abstimmung mit der Stadt Ludwigshafen, dem Verkehrsverbund Rhein-Neckar (VRN) und der Rhein-Neckar-Verkehr GmbH (RNV) ist noch eine dritte Streckenoption prüfenswert: Ob künftig von Oppau eine Bahn in Richtung Pfingstweide fährt. Alle drei Untersuchungen kosten zusammengerechnet rund 160.000 Euro. Außer dem Kreis möchten die Gemeinden, die künftig an einer Straßenbahntrasse liegen könnten, 30.000 Euro dazugeben. Das sind Neuhofen, Waldsee, Mutterstadt und Dannstadt-Schauernheim. Die Stadt Ludwigshafen will mit 40.000 Euro dabei sein, der Verkehrsverbund Rhein-Neckar mit 60.000 Euro. In den Machbarkeitsstudien enthalten sind erste Vorschläge, wie die Trassen verlaufen könnten. Und eine erste Kosten-Nutzen-Kalkulation. Die Ergebnisse könnten in etwa einem halben Jahr vorliegen, hatte RNV-Geschäftsführer Martin in der Beek im Juni gegenüber der RHEINPFALZ gesagt. Wenn diese zeigen, dass in den Vorhaben Chancen stecken, geht es weiter. Spezialisten mit ausgefeilten Programmen unterstützen dann die RNV dabei, herauszufinden, wie viele Bürger ein neues Bahnangebot interessieren könnte, wer potenzielle Bahnkunden sind und wohin es sie zieht.

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