Speyer Aus dem Spielerpapa wird der Heilsbringer

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Dudenhofen. Am Anfang der Runde war er nur Spielerpapa. Mittlerweile hat Rudi Benkler die A-Junioren des JFV Ganerb zurück in die Erfolgsspur gebracht. Die RHEINPFALZ hat mit dem Trainer gesprochen.

Einen Fehlstart wie er im Buche steht, legten die A-Junioren des JFV Ganerb in der Landesliga Vorderpfalz hin. Den traurigen Höhepunkt bildete das 1:12 gegen RW Seebach. Danach zogen die Verantwortlichen nach null Punkten aus vier Spielen die Reißleine und trennten sich von Trainer Christoph Schall. Benkler übernahm das Amt wenige Tage später und führte seine Schützlinge aus dem Tabellenkeller auf Rang sechs. „Man hatte am Anfang den Anschein, in der Mannschaft ist nichts drin. Es waren elf Einzelspieler auf dem Platz“, sagte er. Deshalb sei auch das Hauptaugenmerk des ehemaligen Oberligatrainers des SC Hauenstein gewesen, eine Mannschaft zu formen. „Vor meinem Engagement wurde mir von teilweise nur vier bis fünf Spielern im Training berichtet. Das gibt es bei mir nicht. Die Jungs arbeiten aber jetzt sehr engagiert und erfüllen die Vorgaben“, meinte Benkler. Der aktuelle Erfolg spreche auch für sich. Von den insgesamt neun Partien unter Benkler gewann Ganerb sieben bei einem Unentschieden und einer Niederlage. Einen Knackpunkt machte der Coach in der Partie gegen die JSG Gäu (5:4-Erfolg) aus. „Da gab es danach eine längere Besprechung. Ich war mit vielem nicht einverstanden.“ In den darauffolgenden sieben Spielen fing sich Ganerb lediglich sechs Gegentore. In den ersten sechs Matches waren es deren 36. Benkler: „ Wir haben aufgehört, Harakiri zu spielen. Die Leistungen waren 90 Minuten konzentriert, nicht wie vorher nur 25.“ Mit vielen Laufeinheiten und teilweise viermal wöchentlich Training in spielfreien Phasen verhalf der Trainer seiner Mannschaft zurück zum Erfolg. In der am Samstag, 4. März, startenden Rückrunde strebt der JFV einen Rang unter den ersten Fünf an – angesichts von derzeit drei Punkten Rückstand absolut im Bereich des Möglichen. „Wir wollten die Klasse halten. Das haben wir jetzt wohl geschafft. Wichtig ist aber, dass die Jungs sich darauf nicht ausruhen. Wir müssen uns neue Ziele setzen.“ Benkler zeigte sich auch sehr daran interessiert, über die Saison hinaus den JFV zu coachen. „Man wird sich im Sommer sicherlich zusammensetzen. Aber ich bin dazu bereit.“ Die Jugendarbeit bei Ganerb, das sich aus den drei Dorfvereinen FV Dudenhofen, FV Hanhofen und ASV Harthausen zusammensetzt, bezeichnet Benkler als überragend. Wichtig sei es, dass die Mannschaft gut aus dem Winter herauskommt. Dafür befindet sie sich seit Montag, 30. Januar, auch in einer intensiven Vorbereitungsphase mit einigen Testspielen, sowohl gegen aktive Mannschaft, als auch gegen andere Jugendteams. Schwierigkeiten gab es zunächst mit den genauen Ansetzungen aufgrund der engen Platzbelegungen der Vereine.

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