Speyer Auf Slevogts Spuren

Placeholder-Image

„Max Slevogt in allen Medien und Magazinebenen“ heißt eine exklusiv für die RHEINPFALZ-Sommertouren entwickelte Führung durch die Pfälzische Landesbibliothek am kommenden Samstag von 11.30 bis 13.30 Uhr. 30 Teilnehmer lernen neben dem bedeutenden Maler die Aufgaben und Besonderheiten der Bibliothek kennen.

In seinen Gemälden feierte der Impressionist Max Slevogt (1868 bis 1932) die Pfalz als irdisches Paradies und öffnete so als Erster einem internationalen Publikum die Augen für die italienisch anmutende Pracht dieser Landschaft. Die Pfälzische Landesbibliothek als wissenschaftliche Universalbibliothek, zu deren Sammelschwerpunkt „Pfälzische Geschichte und Landeskunde“ zählt, beherbergt wertvolle Handschriften, Zeichnungen, Bücher und Illustrationen des Künstlers. Die Exklusivführung haben Standortleiterin Ute Bahrs und Musikabteilungsleiterin Elisabeth Diederichs speziell für 30 RHEINPFALZ-Leser konzipiert. Dabei lernen diese auch die 1921 gegründete Bibliothek kennen, die seit 1990 in einem Doppelgebäude mit dem Speyerer Landesarchiv untergebracht ist. Nach einem Empfang mit Sekt und Selters führen Bahrs und Diederichs die Gäste in die Geschichte und Aufgaben der Pfälzischen Landesbibliothek – im Volksmund als „Labi“ bekannt – sowie des Landesbibliothekszentrums ein. Anschließend wird eine kleine Slevogt-Ausstellung im Erdgeschoss besichtigt, die aus Vitrinen mit Büchern über den Maler und Zeichnungen zusammengesetzt ist. Für die folgende Stunde wird die Gruppe dann aufgeteilt. Parallel besichtigen je 15 Teilnehmer zunächst mit Musikabteilungsleiterin Diederichs die Musikabteilung und mit Standortleiterin Bahrs den Handschriften-Lesesaal. Was hatte Max Slevogt mit Wolfgang Amadeus Mozart zu tun? Das erfahren die Besucher in der Musikabteilung. Neben einer Einführung in Aufgaben und Angebot der überregional bedeutenden Abteilung dürfen besondere Musik-Bestände angefasst werden. Derweil blättert die Gruppe im Handschriften-Lesesaal in alten und seltenen Schriften und Drucken aus dem Altbestand der Bibliothek. Dazu zählen ausgewählte Rara-Bestände zum Thema Slevogt und Besonderheiten und Schmankerl des allgemeinen Rara-Bestandes. Die Bezeichnung „Rara“ steht für seltene, kostbare Schriften aus dem Altbestand. Spätestens nach einer halben Stunde werden die Gruppen getauscht. Zum Schluss gibt es noch einen Blick in das Büchermagazin im Erdgeschoss.

x