Speyer Arche Noah mitten im Paradies

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Es ist geschafft: Die naturnahe Umgestaltung des Außengeländes der protestantischen Kindertagesstätte Arche Noah in Speyer-Nord ist abgeschlossen. Am Freitag ist das Ereignis gefeiert worden – mit einem Helferfest, für alle, die an der Baustelle „geschafft“ haben. Es sollte der Dank sein an die Unterstützer und Spender. Die Sonne hat mit den Festgästen um die Wette gestrahlt.

„Aus einer trostlosen Wüste ist ein echtes Paradies entstanden“, bedankte sich Pfarrerin Heike Kronenberg, bevor symbolisch das Band zum Gelände zwischen Spaldinger Straße und Falkenweg durchschnitten wurde. Seit März 2013 waren Eltern, Kinder, Fachkräfte, Gemeindemitglieder und andere Helfer in Speyer-Nord unter Anleitung des Architektenbüros für Grünplanung „Stadt und Natur“, Klingenmünster, für die Neugestaltung des Außengeländes im Einsatz. Im Februar 2012 mussten 24 Eichen, die den Spielplatz der Kindertagesstätte mit Schatten versorgten, wegen des Befalls mit dem Eichenprozessionsspinner gefällt werden (wir berichteten). Die Stämme wurden wieder auf dem Spielplatz verbaut. Darauf können die Kinder jetzt balancieren und klettern. Als Ersatz kamen voriges Jahr 34 verschiedene Arten neuer Bäume in die Erde. Inzwischen gibt es an allen Ecken etwas zu bewundern und zu erleben. Bei zehn Gartenaktionen wurden zahlreiche Bäume und Sträucher gepflanzt, Weidentipis geflochten, Schotter verschoben, Rasen gelegt, eine Höhle im Kletterberg gebaut, dieser abgeflacht, befestigt und mit verschiedenen Aufstiegsmöglichkeiten versehen. Ein geschützter Spielbereich für Zweijährige ist entstanden, eine Schaukel wurde versetzt, eine andere aufgebaut, ein Fußballplatz, eine „Rädchen-Rennstrecke“, ein Fußerfahrungsweg und ein Klettergarten sind verwirklicht. „Das war nur durch die tatkräftige Unterstützung vieler Helfer und Spenden möglich“, sagt die Leiterin der Arche Noah Ulrike Kraus. Über 120.000 Euro wurden investiert. Davon erbrachten Helfer mit ihren Arbeitsstunden 50.000 Euro. 36.000 Euro gab es als Förderung vom Land, 5000 Euro spendete Daimler Benz, 5000 die Dietmar-Hopp-Stiftung, 330 Kubikmeter Pflanzfläche und 34 Bäume stiftete die Optikerkette Fielmann. „Es funktioniert, wie wir uns das vorgestellt haben“, erklärt die verantwortliche Landschaftsarchitektin Helga Berger. Sie freut sich vor allem darüber, wie gut die Kinder die verschiedenen Bereiche annehmen. Der letzte Schliff erfolgt bei einer weiteren Gartenaktion im Oktober. (kahy)

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