Speyer Ahorn und Kiefern sind nur noch Kleinholz
Ein erstes Ergebnis der Fällungen, die die Stadt nur in Auftrag gibt, wenn die Bäume zu krank sind, um sie zu erhalten, war vergangene Woche im Adenauerpark zu sehen: In der Grünanlage mit vielen schönen, alten Bäumen lag direkt hinter der Mauer zur Bahnhofstraße hin Kleinholz. Es stammte von einem Ahorn, der gefällt worden war: „Er hatte eine Fäulnis am Stammfuß, hatte sehr schlecht ausgetrieben und musste daher leider gefällt werden“, begründet die Stadtverwaltung auf Anfrage. Weitere Bäume in dem Park seien in diesem Winterhalbjahr nicht betroffen.
Weitere Bäume, die viele Speyerer vom Vorbeifahren oder -gehen kennen, sind auch schon im Ginsterweg gefällt worden: „abgestorbene Kiefern, die vom Borkenkäfer befallen waren“, wie die Stadt erklärt. Diese Nadelbäume mit den markanten langen, relativ dünnen Stämmen sind dort zum Teil auch von der Spaldinger Straße aus rund um die mehrstöckigen Wohnblocks zu sehen.
Buchen in Industriestraße kommen weg
Als Nächstes stehen laut Stadt am heutigen Montag in der Industriestraße Säulenhainbuchen zur Fällung an. „Die Bäume sind abgängig und haben große Stammschäden. Teilweise sind bereits Kronenteile gebrochen und hängen nur noch in der Krone“, lautet hier die Begründung. Wenn Teile von Bäumen abbrechen, kann es gefährlich für Menschen werden. Das will die Stadt nicht und kontrolliert daher regelmäßig, ob die mehr als 25.000 Bäume, die sie in ihrem „Baumkataster“ stehen hat, noch „verkehrssicher“ sind. Jedes Jahr im Herbst stellt sie eine Liste mit meist mehr als 100 Bäumen vor, die aus Sicherheitsgründen fallen müssen. In diesem Jahr soll diese im Dezember im Umweltausschuss öffentlich gemacht werden.