Basketball RHEINPFALZ Plus Artikel Ahorn Kids Club: Speyerer Initiatoren ziehen positive Bilanz

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Die Macher des Sozialprojekts Kids Club der Ahorn Camp Baskets sind ein halbes Jahr nach dem Start im Sommer in Speyer und Umgebung zufrieden.

Carl Mbassa, Sportlicher Leiter und stellvertretender Vorsitzender des Stammvereins Basketballinternat Speyer (BIS), berichtete im Gespräch mit unserer Zeitung von sehr, sehr großen Erfolgen. Für das erste Jahr seien 50 Prozent der benötigten Summe von 90.000 Euro bereits abgedeckt: „Es findet Resonanz in Speyer bei Sponsoren, privaten Förderern, Unternehmen und Stiftungen.“

AOK Premium-Partner

Die Sportstiftung der Stadt leiste einen kleinen, aber feinen Beitrag, Lotto einen größeren. Premium-Partner sei die Allgemeine Ortskrankenkasse AOK. Banken seien im Boot, regionale Unternehmen: „Es gibt sehr vielversprechende Partner, die Anfang 2025 einsteigen wollen“, so der Sportliche Leiter. Infrastruktur sowie Material seien vorhanden. Für das Personal sorgt das BIS mit Trainern und Spielern.

Heiko Wissmann, Jugendkoordinator und Verantwortlicher für den Kids Club, sieht das Projekt fast im Soll. Die optimale Umsetzung der Ideen und die Sicherung der Zukunft hänge von der finanziellen Unterstützung ab. Daher sei es um so wichtiger, dass ein noch bis Ende 2024 laufendes Crowdfunding mit der Sparda-Bank Erfolg bringt. 4000 Euro seien laut Mbassa zusammen, Ziel eine Gesamtsumme von 10.000 (Internet: viele-schaffen-mehr.de).

Sozialer Charakter

Wissmann erzählte von guten Rückmeldungen seitens der Schulen und Kinder. 13 Projekte bot der Kids Club in Schulen in Speyer und Umgebung an, verteilte Freikarten, Flyer und Saisonhefte, traf einige der Kleinen bei einem Heimspiel der Ahorn Camp Baskets in der 2. Bundesliga ProB wieder. Es entwickelten sich wöchentliche zwei- bis vierstündige Arbeitsgemeinschaften, weiterhin an den Grundschulen in der Domstadt, neu in Dudenhofen.

In Schifferstadt-Süd und der dortigen Salierschule mit dem Förderschwerpunkt Lernen könne laut Wissmann Ähnliches entstehen. Der Projektleiter: „Es macht uns stolz, dass wir eine Kooperation mit der Salierschule Schifferstadt haben. Es ist eine andere Herangehensweise bei Kindern mit Lernschwäche.“ Bedenken seien ausgeräumt. Gerade diese Zusammenarbeit unterstreiche den sozialen Gedanken des Kids Clubs: „Das wollten wir.“

Großes Turnier

Ein weiteres Ziel für das zweite Halbjahr seien weitere Projekttage. Fest im Blick sei ein großes Turnier aller beteiligten Einrichtungen mit Termin zwischen Mai und Juli, informierte Wissmann. Dann laden die Verantwortlichen die Familien ein und geben den Sponsoren die Möglichkeit, sich an Ständen zu präsentieren. Termine mit Kindern, Eltern, Lehrern , AOK folgen zumindest an zwei Schulen.

Wissmann nannte zwei spontan eingestellte junge Leute im Freiwilligen Sozialen Jahr, die sich um die Organisation, Termine, Zusammenarbeit mit Schulen, mediale Gestaltung kümmern.

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