Speyer Abenteuer im Hühnerstall

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Dudenhofen. Gestern war ich mit den „Krabbelmäusen“ der Kita Naseweis bei einer Hühnerzüchterin im Geflügelzuchtverein Dudenhofen eingeladen. Das war toll! Wir haben ganz viele Küken gesehen, aber auch große, stattliche Hähne – und sogar Tauben.

Vor dem Ausflug haben die elf Ein- und Zweijährigen „Krabbelmäuse“ schon ganz viel über die „Hauptfiguren“ des nahenden Osterfestes erfahren. Die jetzt sogar streicheln zu dürfen, fanden alle besonders schön. Maria Bierbrauer und ihre Schwester Margaretha Eberle züchten seit sechs Jahren Hühner. Richard Bierbrauer macht das gleiche mit Tauben, aber schon, seit er 14 Jahre alt ist. Es war ganz schön spannend, zu erfahren, wie schnell der Nachwuchs wächst, wenn er gerade erst aus dem Ei geschlüpft ist. An die 60 Hühnerküken haben die beiden Frauen im Moment zu versorgen. Da piept es aus den kleinen Schnäbeln in allen Ecken. Zehn Tage sind die Kleinen alt – und sie sind so süß. Die „Krabbelmäuse“ konnten gar nicht genug davon bekommen, die federleichten Hühner-Babys zu beobachten. Zwerg-Strupphühner heißt die Rasse. In Gelb und in Schwarz hält die Züchterin diese. Einen Platz in der Sonne, auf dem Boden vor dem kleinen, eigenen Häuschen in der Zuchtanlage, haben die Bierbrauers für die Küken eingerichtet, damit die Kinder der Kita sie besser sehen können. Ganz eng haben die putzigen Federtierchen sich aneinander gekuschelt, um noch ein bisschen Nestwärme zu spüren. Am ersten Tag nach dem Schlüpfen werden die Küken noch in einem Kasten bei 30 Grad warm gehalten, hat Maria Bierbrauer erzählt. Dann wird die Temperatur immer weiter herunter gedreht. Papa und Mama sind in einem großen Käfig untergebracht. Auch den dürfen die Kinder besichtigen. Alle anderen Gehege auch. Dort sehen sie sogar Hühner, die grüne Eier legen: die Araucana. Die erwachsenen Tiere werden jeden zweiten Tag mit gekochten Kartoffeln und Karotten gefüttert, hat Maria Bierbrauer gesagt. Am Schluss haben die „Krabbelmäuse“ sogar zwei junge Tauben streicheln dürfen, die ihr Mann zu den Küken gesetzt hat. Zwei Wochen sind die alt – aber sie sind fast sechsmal so groß wie die kleinen Hühner. Kaum zu glauben, dass die im Herbst schon bis zu 200 Kilometer weit fliegen werden, wie die Kinder erfahren haben. Für die „Krabbelmäuse“ war der Ausflug mit den Erzieherinnen Sonja Schmidt, Christine Joa-Steiger und Ewa Hilarius ein toller Abschluss ihres Osterprojekts, das sie in den vergangenen Tagen mit allen Sinnen erfahren haben. |xsm

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