Speyer RHEINPFALZ Plus Artikel 21-jähriger Speyerer gibt Partys ab 16

Als Organisator auch selbst auf der Bühne: Daniel Ikkert.
Als Organisator auch selbst auf der Bühne: Daniel Ikkert.

Speyer. Kann man im Alter von 21 Jahren bereits ein erfolgreicher Geschäftsmann mit Sozialkompetenz sein? Durchaus – das beweist der Speyerer Eventmanager Daniel Ikkert, der sich inzwischen bei der Organisation von „16+-Partys“ in der Rhein-Neckar-Region etabliert hat. Nutznießer seines Engagements wird demnächst auch das Kinderhospiz Sterntaler in Dudenhofen.

„Nachdem ich festgestellt hatte, dass in unserer Region für junge Leute nicht viel geboten wird, habe ich mich entschlossen, dies zu ändern“, sagt Ikkert. Nachdem er das Nikolaus-von-Weis-Gymnasium in Speyer mit dem Abitur verlassen hatte, bekam er über seine Eltern früh Kontakt zur Discoszene und begann in seinem Wohnort Speyer vor eineinhalb Jahren damit, Partys für die Generation „16+“ zu organisieren. Daraus entwickelte sich die Marke „Make it big“, die in der Szene heute ein fester Begriff ist.

Hauptlocation von Ikkerts Engagement ist zur Zeit der Lila-Club in den T-Quadraten in Mannheim. Schon vor 20 Uhr bilden sich vor dem Eingang regelmäßig Schlangen. Da sich das Angebot vor allem an Minderjährige richtet, ist der frühe Beginn sinnvoll, da diese ohne Personenfürsorgeformular die Party schon bis 24 Uhr wieder verlassen müssen. „Die Vorschriften des Jugendschutzes werden natürlich beachtet“, stellt Ikkert klar. So herrscht beispielsweise bei all seinen Veranstaltungen im gesamten Club Rauchverbot.

Expansion nach Rauenberg

Im diesem Monat expandiert der Speyerer und weiht am Freitag, 14. Februar, 20 bis 4 Uhr, in Rauenberg eine neue Location ein. „Der Jackie’O.Club ist einer der exklusivsten in unserer Region. Ich bin sehr stolz darauf, diesen bekommen zu haben“, sagt er.

Freuen darf sich auch der Verein Kinderhospiz Sterntaler, der in Dudenhofen eine Einrichtung betreibt. „Ich möchte auch andere an meinem Erfolg teilhaben lassen. Deshalb geht der gesamte Gewinn, den ich am 14. Februar erziele, an das Kinderhospiz“, informiert Ikkert. Der junge Mann ist übrigens keiner, der andere arbeiten lassen und selbst nur abrechnen möchte. Bei allen Veranstaltungen ist er an vorderster Front aktiv, kümmert sich schon darum, dass beim Einlass alles funktioniert, und ist während der Party auch Animateur. Um die An- und Abreise der Gäste von und nach Rauenberg sicher zu gewährleisten, habe er bereits Shuttlebusse von den Bahnhöfen Mannheim, Speyer und Wiesloch-Walldorf organisiert.

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