Speyer Überlebenskampf

Speyer. Als eine von drei Mannschaften des Vereins schafften die B-Junioren des FC Speyer den Aufstieg in die Verbandsliga.
Neuer Trainer ist der frühere FV-Spieler Gunter Wittmer (53), der von Viktoria Herxheim (Verbandsliga) zurückkehrte. „Überleben“, nannte er als Ziel im Gespräch mit der RHEINPFALZ und meinte damit den Klassenverbleib: „Das haben wir bei einer Sitzung schon klipp und klar erklärt. Die Runde wird brutal.“ Fünf der 15 Mannschaften steigen nämlich ab. „Wir haben einen neuen, zusammengewürfelten Haufen“, sagte Coach Wittmer, der auch schon als Übungsleiter der D-Jugend in Speyer und bei Phönix Schifferstadt wirkte, den Klub aus Zeiten als Aktiver gemeinsam an der Seite von stellvertretendem Vorsitzenden Matthias Richter und Klaus Weber, Koordinator der Altersklassen A und B, kennt. So riss der Kontakt nie ab. Diesen frischte dann Thomas Cantzler vom FC-Vorstand auf, dessen Sohn in Herxheim spielte. Aus der Aufstiegsmannschaft blieben aus Altersgründen nur zwei Kräfte übrig. Wittmer, der bei der Sparkasse in Schwegenheim arbeitet: „Es wird nicht einfach in diesem Jahr. Wenn alle da sind, haben wir aber keine schlechte Mannschaft. Für viele ist die Verbandsliga Neuland. Es wird eine Einstellungssache.“ Der Verantwortliche ist sich bewusst, dass seine Jungs Kompaktheit und Geschlossenheit benötigen. „In der Breite sind wir gut besetzt.“ Für den Angriff wünscht er sich noch eine „Granate, einen überragenden Stürmer. Ich glaube nicht, dass wir einen haben, der 40 Tore machen kann“. Als Schwäche bezeichnete Wittmer, nicht zu wissen, wo die Elf steht: „Wir sind nicht eingespielt, müssen erst mal Struktur in die Abläufe bringen.“ Auch an Taktik und Technik gelte es zu feilen. Denn eigentlich schwebt dem Schwegenheimer technischer Fußball vor, wie er ihn einst selbst pflegte. Aber er stellt sich die Frage, ob das zunächst möglich ist und nicht doch Zweikampfverhalten vorzuziehen sei. Taktisch favorisiert Wittmer eine Vierer-Abwehrkette, zwei Sechser, drei Offensive hinter einem Stürmer. „Wir möchten aber variabel sein, um auch ein 4-4-2 spielen zu können.“ Aufgrund vieler Urlauber übte Wittmer zuletzt mit acht, neun Akteuren. Daher setzte er auch kein Trainingslager an. Während seiner eigenen Reise übernahm Weber die Einheiten. Als Favoriten bezeichnete er den FSV Offenbach und den traditionell starken Ludwigshafener SC. so spielen sie Zugänge: Serhat Arkat, Kerem Karademir, Julian Cantzler, Niklas Wittmer (alle Viktoria Herxheim), Jonas Fitz, Damian Aleksic, Luca Kerer (alle Phönix Schifferstadt), Ismail Sogla (08 Haßloch), Djordje Djordjevic (JSG Römerberg) Tor: Nico Nikoloudakis, Arkat, Fabio Hanewald Abwehr: Tristan Molnar, Adam Heier, Kevin Lemmermann, Finn Wächter, Julian Braun, Aleksic Mittelfeld: Elias Höhl, Gino Pomponio, Jan Frey, Karademir, Kehrer, Cantzler, Wittmer, Sogla Angriff: Robert Pfeifer, Mark Hahn, Djordjevic Testspiele: 3:2 gegen SV Gonsenheim II (Landesliga); Sonntag (11 Uhr), gegen Astoria Walldorf; Samstag, 29. August (11.30 Uhr), in Östringen