Saarbrücken Vogelschutz: Viele saarländische Windräder stehen zurzeit still

Windräder auf der Weißen Trisch bei Kirrberg.
Windräder auf der Weißen Trisch bei Kirrberg.

Im Saarland stehen zurzeit viele Windräder tagsüber still. Laut Saarbrücker Umweltministerium wurden sie zum Schutz von Greifvögeln abgeschaltet, vor allem des in seinem Bestand gefährdeten Rotmilans. Oft sei abgeschaltet worden, weil unter den Windrädern der Bewuchs mit Raps oder Wintergetreide wegen zu trockener Böden noch nicht hoch und dicht genug sei. Der Bewuchs soll verhindern, dass die Vögel dort Beutetiere jagen und in die Rotorblätter geraten. Nach Kontrollen aller 74 Windräder auf freiem Feld, die unter Vogelschutz-Auflagen genehmigt wurden, hätten 27 abgeschaltet werden müssen. Bei den übrigen 47 habe der Unterwuchs ausgereicht.

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