Coronavirus St. Wendel: Sieben Mitarbeiter im Marienkrankenhaus infiziert

Am Marienkrankenhaus im saarländischen St. Wendel haben sich inzwischen sieben Mitarbeiter mit dem Coronavirus infiziert. Dies hat ein Sprecher auf Anfrage am Donnerstag, 19.März, bestätigt. Am Wochenende war die erste Infektion einer Mitarbeiterin der Klinik festgestellt worden. Nun werde geprüft, ob weitere Patienten im Haus betroffen sind. Am Donnerstagmorgen herrschte ein vorläufiger Aufnahme- und Entlassungsstopp.

Derweil hält Udo Recktenwald, Landrat des Kreises St. Wendel, eine „kontrollierte Ausgangssperre“ angesichts „der nach wie vor herrschenden irrationalen Unvernunft von Menschen“ für unvermeidbar. „Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende“ schrieb der CDU-Politiker auf Facebook.