Homburg RHEINPFALZ Plus Artikel Schneidewinds Stellvertreter will Weg im Rathaus fortsetzen

Von links: Bürgermeister Michael Forster (CDU) und Oberbürgermeister Rüdiger Schneidewind (SPD)
Von links: Bürgermeister Michael Forster (CDU) und Oberbürgermeister Rüdiger Schneidewind (SPD)

Seit Oberbürgermeister Rüdiger Schneidewind am 21. Februar 2019 in erster Instanz zu einer Bewährungsstrafe verurteilt wurde, leitet sein Stellvertreter, der Bürgermeister Michael Forster (CDU), die Amtsgeschäfte im Homburger Rathaus. Unabhängig vom neuen Schneidewind-Urteil will Forster seine Arbeit an der Stadtspitze fortführen.

Zur RHEINPFALZ sagte Forster am Freitag, 29. Januar, dass er nun die mögliche neuerliche Revision abwarten werde. Ebenso das Disziplinarverfahren gegen Schneidewind, das sich an den Strafprozess in der Detektiv-Affäre anschließen wird. „Da die Kommunalaufsicht die gesamte Angelegenheit zu bewerten hat, wird es vom Ergebnis dieser Prüfung abhängen, wie es in der Stadtverwaltung weitergeht.“ Bis dahin werde er „den eingeschlagenen Weg fortsetzen. Die Entwicklung der Stadt gemeinsam mit dem Stadtrat weiter vorantreiben, trotz Haushaltsnotlage die notwendigen Weichenstellungen vornehmen und gleichzeitig etwaige Ungereimtheiten der Vergangenheit – im Zweifelsfall gemeinsam mit weiteren Behörden – aufarbeiten.“

Forster wünscht baldige Klarheit

Bürgermeister Michael Forster will sich „nicht anmaßen“, das Urteil vom Mittwoch zu bewerten. „Wichtig für unsere Stadt wäre es, bald Klarheit darüber zu haben, wie es im Verfahren und den damit verbundenen Auswirkungen weitergeht.“ Für die Stadt Homburg und das Personal der Verwaltung sei das schon fast zwei Jahre währende Verfahren eine Belastung und sorge für Unsicherheit.

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