Homburg Schlossberghöhlen und Römermuseum machen wieder auf
„Wir können aber noch nicht die ganze Veranstaltungspalette – Führungen und andere Veranstaltungen – anbieten“, sagt Rathaussprecher Jürgen Kruthoff. Römermuseum und Höhlen dürfe man unter Einhaltung der Hygienevorschriften besichtigen. Kruthoff: „Bitte informieren Sie sich vorab nach den aktuellen Inzidenzwerten für das Saarland und buchen Sie bei Werten von 50 bis 100 telefonisch einen Besuchstermin.“
Weitere Informationen – auch zu den Öffnungszeiten und Telefonnummern – seien auf den Internetseiten des Museums und der Schlossberghöhlen zu finden.
Kruthoff weist darauf hin, dass der Parkplatz des Römermuseums derzeit gesperrt ist: Dort rangieren Baufahrzeuge, weil die nahe Bushaltestelle in Schwarzenacker barrierefrei umgebaut wird. „Parkplätze in der Umgebung stehen aber zur Verfügung“, sagt der Rathaussprecher. An der Bushaltestelle werden die Bordsteine erhöht, damit Rollstuhlfahrer und Gehbehinderte besser in die Busse ein- und aussteigen können.
Wildes Partytreiben auf dem Schlossberg
Stichwort Schlossberg: Auf dem Homburger Hausberg will die Stadtverwaltung jetzt strenger gegen Gruppen vorgehen, die abends auf dem Schlossberg-Plateau zusammen feiern – oft in Form von größeren Menschenansammlungen – und dabei massenweise Müll hinterlassen. Regelmäßig komme es dort zu solchen Feiern junger Leute nicht nur aus Homburg. Spaziergänger und Touristen sowie Gäste und Personal des Schlossberghotels fühlen sich zuweilen unwohl, mitunter gar bedroht.
Bürgermeister Michael Forster erklärt, er habe mit der Polizei verstärkte Kontrollgänge vor Ort vereinbart – zusammen mit dem städtischen Ordnungsdienst. Zudem werde „der Autoverkehr auf dem Schlossberg mit Teilsperrungen eingeschränkt“.
Schon jetzt darf die steile Schlossberg-Höhenstraße, die von der Karlsberg-Brauerei zum Hotel führt, nach 19 Uhr nur noch von Gästen, Personal und Lieferanten des Schlossberghotels befahren werden. Sollte sich die Situation nicht bessern, droht Forster mit „baulichen Veränderungen“: Zum Beispiel könnten „Parkplätze abgesperrt und die Fahrbahn so gestaltet werden, dass es unattraktiver wird, diese zu befahren. Auch der Aufbau einer Schranke wäre denkbar.“