Homburg Ruf nach baldigem Bau der Umgehungsstraße B 423

Die Planung sieht vor, dass die Umgehungsstraße dereinst vom alten DSD-Werksgelände am Homburger Forum am Johanneum vorbei zur A
Die Planung sieht vor, dass die Umgehungsstraße dereinst vom alten DSD-Werksgelände am Homburger Forum am Johanneum vorbei zur Autobahn 8 bei Wörschweiler geführt wird.

Das saarländische Verkehrsministerium versichert, „dass wir trotz aller Widerstände weiterhin sachgerecht und zielorientiert alles in unserer Macht stehende tun werden, um eine Realisierung der Umgehungsstraße zur B 423 Schwarzenbach-Schwarzenacker zu ermöglichen“. Ministerin Anke Rehlinger (SPD) dankt dem Homburger Stadtrat für dessen Resolution zum möglichst baldigen Bau der Straße.

Bereits im Juli 2017 hatte der Stadtrat die Resolution abgefasst. Ziel ist die Entlastung der Ortsdurchfahrten von Schwarzenbach und Schwarzenacker. Der dortige CDU-Ortsverband erwartet, dass dadurch auch der Durchgangsverkehr in Beeden und Limbach abnimmt. Raimund Konrad, Vorsitzender des Ortsverbandes: „Der damals anvisierte Baubeginn im Jahr 2020 ist bereits überschritten und wird nach wie vor durch ideologisch und politisch motivierten Widerstand verhindert.“ Man teile die Forderung Hunderter Anwohner und verlange, dass der demokratische Beschluss Bau der Umgehungsstraße respektiert und zügig umgesetzt wird.

In Einöd fordern die SPD, der Ortsrat und die Bürgergemeinschaft B 423/L 110 den baldigen Bau.

Astrid Klug, die zuständige Referentin im Saarbrücker Wirtschafts- und Verkehrsministerium, nennt es in einem Brief an den Schwarzenbacher CDU-Ortsverband eine generelle Ablehnung des Straßen-Neubaus, wie sie von Gegnern des Projekts verlangt wird, „nicht zielführend“.