Rohrbach RHEINPFALZ Plus Artikel Rohrbachhalle wird zur Flüchtlingsunterkunft umgebaut

Die Feldbetten weichen stabileren Doppelbetten aus Stahl. Von links: OB Ulli Meyer, Timo Scheftlein (städtischer Betriebshof) un
Die Feldbetten weichen stabileren Doppelbetten aus Stahl. Von links: OB Ulli Meyer, Timo Scheftlein (städtischer Betriebshof) und Mike White (Abteilung Familie und Soziales).

Der Krieg zwischen Russland und der Ukraine dauert an − aus Tagen wurden Wochen, aus Wochen bereits ein Monat. Rohrbach bereitet sich derzeit vor, dass die ukrainischen Kriegsflüchtlinge länger bleiben könnten.

Eigentlich war die Rohrbachhalle nur als kurzfristige Notunterkunft für Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine gedacht. Nun weichen die provisorischen Feldbetten stabilen Stockbetten, Möbel, Tische, Stühle und Schränke kommen hinzu. Seit Anfang der Woche, so der St. Ingberter Pressesprecher Florian Jung, arbeiten Messebauer und Mitarbeiter des städtischen Betriebshofes in der Halle, um diese als sichere Unterkunft für Geflüchtete herzurichten. In drei Bereichen werden 20 Familienkabinen und acht Paarkabinen eingebaut. Insgesamt können somit 136 Personen in der Rohrbachhalle unterkommen. Zudem wird im Eingangsbereich der Halle ein Büroraum für Verwaltungspersonal eingerichtet, im Außenbereich sollen Container zum Duschen, Waschen und für die medizinische Versorgung folgen.

Derzeit sind in St. Ingbert 130 geflüchtete Personen aus der Ukraine untergebracht. Überwiegend hätten sie in privaten Wohnungen Zuflucht gefunden, 30 wohnen in städtischen Gemeinschaftsunterkünften. Wie viele Kriegsflüchtlinge noch kommen, sei unklar. „Die Lage ist dynamisch, sodass eine genaue Planung schwierig ist“, schreibt Jung in seiner Pressemitteilung. Viele Flüchtlinge kämen über den privaten Weg, Zuweisungen durch den Saarpfalz-Kreis bewegten sich nur im niederen einstelligen Bereich. Die Stadt organisiert parallel andere Orte für Training und Spiele für Sportvereine.

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