Sankt Ingbert / Neunkirchen Kritik an Streichung von Ausbildungsplätzen bei Festo
Zuvor hatte bereits der Gesamtbetriebsrat heftige Kritik geäußert. In einem Schreiben an den Festo-Vorstandsvorsitzenden Oliver Jung in Esslingen rief Esra Limbacher jetzt zum Umdenken auf. Im Saarland sind mit St. Ingbert-Rohrbach und Neunkirchen-Wiebelskirchen zwei Werke betroffen. Dort solle die Zahl der Auszubildenden in diesem Jahr auf 17 halbiert werden. Insgesamt sind am Standort 2700 Menschen beschäftigt. Esra Limbacher nannte es „unbegreiflich, wie die Unternehmensführung derart viele Ausbildungsplätze in Deutschland streichen und gleichzeitig welche im Ausland aufbauen kann“. Limbacher, der im Wirtschaftsausschuss des Bundestages sitzt, will sich bald mit den Entscheidern bei Festo treffen.
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